Overtime Krimi - KalPa siegt gegen Metallburg und kann direkt ins Halbfinale

Von Casper Thiriet

Ein hin und her prägte das Spiel. Beide Mannschaften zeigten Niveau und mussten bis zum Schluss hart um den Sieg kämpfen. Die Torhüter haben dazu beigesteuert, dass der Siegestreffer erst in der Verlängerung gefallen ist.

Beide Teams mit schwierigen Startspielen

Was für ein Spiel! Beide Teams mussten schon in ihrer ersten Begegnung hart um den Sieg kämpfen.

Bei Metallburg ging es im ersten Spiel gar in das Penaltyschiessen, wo man sich durchsetzen konnte. Auch KalPa hatte keinen einfachen Start. Auch KalPa hatte einen schweren Start: Gegen Trinec mussten sie oftmals auch auf den Torhüter hoffen, der bei den vielen Breakaways von Ocelari Trinec die letzte Hürde war.

Aussergewöhnliche Spieler

Aussergewöhnliche Spieler

Speziell war heute die Torhüterbesetzung. Heute war der ausgeliehene Daniel Manzato im Einsatz. Der bei Ambrì spielende Torhüter war schon 2016 im Einsatz am Spengler Cup, damals mit dem HC Lugano, die im Finale ausgeschieden sind.

Ausserdem ausgewöhnlich war die dritte Linie von Metallburg. Erstmals am Spengler Cup spielten Vater und Sohn in der gleichen Linie. Denis und Yuri Platonov wurden in der dritten Linie eingesetzt.

Konstant vergebene Chancen

Entsprechend der Erwartungen war das Game 5 des diesjährigen Cups ein unfassbar enges. Unzählige Male musste man sich an die Haare fassen und ein «Wieso isch dä nit iine» von sich geben.

Das lag nicht nur an den vergebenen Chancen, sondern vor allem auch an den starken Leistungen der beiden Torhüter. Wenn nicht die gute Verteidigung der beiden Mannschaften schon vorher interveniert hatte, war es der Torhüter der eine Führung verhinderte.

So war es zum Beispiel Metallburgs Rilov, kurz vor der ersten Drittelspause allein auf Manzato losziehen konnte. Aber auch dort war einmal mehr Manzato die ursache für eine verpasste Chance.

Oder KalPa, die kurz vor dem Führungstreffer waren als Luostarinen direkt vor Torhüter Zagidolin die Scheibe schlichtweg mittels stochern nicht hineinbekam.

In solch einem Rhythmus ging es das ganze Spiel, auch die Powerplays konnten daran nichts ändern. Beide hatten in der regulären Spielzeit jeweils drei Chancen.

Sieg in der Overtime

Schlussendlich konnte KalPa in der Verlängerung den Sieg holen und ist damit direkt im Halbfinale. Einen Tag Pause wird dem finnischen Team helfen, sie sind zum Favorit des Turnier herangewachsen.

Daniel Manzato (KalPa) – UBS Key Player vom Abend:

«Wir haben ein super Spiel gespielt, wir waren defensiv sehr kompakt. Es hat viel Spass gemacht. Wir wussten, dass mit Magnitogorsk starke Mannschaft auf uns zukommen würde. Wir haben richtig reagiert in dem wir immer ruhig blieben und weiterhin gestanden sind wie wir es geplant haben.

Es war unglaublich auf diesem Niveau zu spielen. In Ambrì lief es die letzten Wochen nicht so gut für mich. Ich freue mich, bei KalPa soviel vertrauen zu bekommen und will diese Energie auch gleich für die Zeit beim HCAP nutzen.»

Vaillant Arena – 5509 Zuschauer

SR: Roman Gofman (RUS)/Micha Hebeisen (SUI), Dario Fuchs (SUI)/Stany Gnemmi (SUI)

Tore: 62:47 0:1 Jokinen (Rissanen, Leskinen)

Strafen: Metallburg 3-mal 2 Minuten, KalPa 3-mal 2 Minuten

Torschüsse: 18:27 (5:7, 7:8, 5:10, 1:2)

Metallburg:

Tor: Zagidulin (Ersatz: Nechistovsky)

1. Linie: Rylov, Bereglazov, Lyumbimov, Chibisov, Bulir

2. Linie: Matushkin, Igoshev, Nekolenko, Varfolomeyev

3. Linie: Vereshchagin, Zaitsev, Timkin, Platonov (Denis), Platonov (Yuri)

4. Linie: Vasilyev, Yazkov, Dorofeyev, Dyukarev

Headcoach: Josef Jendac

Kalpa:

Tor: Manzato (Ersatz: Godla)

1. Linie: Leskinen, Wilson, Texier, Rissanen, Ruuttu

2. Linie: Seppala, Fairchild, Piiponen, Luostarinen, Kantola

3. Linie: Grondahl, Makinen, Vainiola, Knuutinen, Nuutinen

4. Linie: Nousiainen, Lappalainen, Sebok, Kononen, Jokinen

Headcoach: Sami Kapanen

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