NLA - 46. Spieltag - Dienstag, 14. Februar 2017

2 : 3 (1:0, 0:3, 1:0) 

Zuschauer

9689 Zuschauer (91% Auslastung)

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Alessandro Dipietro, Marc Wiegand; Cedric Borga, Roman Kaderli

Tore

Pius Suter1:011:54
P. Thoresen, L. Flüeler
20:321:1Ramon Untersander [PP]
T. Rüfenacht, M. Plüss
31:071:2Luca Hischier
M. Arcobello
36:001:3Eric Blum
A. Ebbett
Severin Blindenbacher [PP]2:351:59
R. Wick, R. Kenins

Strafen

14:57Simon Moser
2 min - Hoher Stock
Matthias Sjögren19:06
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 86 Sekunden
22:43Gian-Andrea Randegger
2 min - Haken
Patrick Thoresen33:42
2 min - Stockschlag
Roman Wick41:19
2 min - Stockschlag
Christian Marti41:54
2 min - Beinstellen
48:29Justin Krueger
2 min - Haken
51:00Thomas Rüfenacht
2 min - Haken
Effektive Dauer: 59 Sekunden
Severin Blindenbacher59:23
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 37 Sekunden
59:41Beat Gerber
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 19 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#30 L. Flüeler 80% 58:19    #30 L. Genoni 94.3% 60:00   
# 1 N. Schlegel                #80 S. Rochow               
Verteidiger Verteidiger
#24 P. Baltisberger -1             #55 C. Andersson +1            
# 5 S. Blindenbacher -1 1T    5S 2' #58 E. Blum ±0 1T    2S   
# 4 P. Geering ±0       5S    # 2 B. Gerber +1          2'
#72 S. Guerra ±0             #72 D. Jobin ±0       1S   
#54 C. Marti ±0       1S 2' #57 J. Kamerzin ±0            
# 7 D. Rundblad +1       3S    # 3 J. Krueger ±0          2'
#15 M. Seger ±0       2S    #65 R. Untersander ±0 1T    1S   
#97 J. Siegenthaler -1       1S   
Stürmer Stürmer
#61 F. Herzog -1       1S    #36 M. Arcobello +1    1A 1S   
#81 R. Kenins -1    1A 1S    #11 A. Berger ±0            
#73 M. Künzle ±0       2S    #25 A. Ebbett ±0    1A 1S   
# 9 R. Nilsson ±0       1S    #27 A. Gagnon ±0       2S   
#91 I. Pestoni ±0             #13 L. Hischier +1 1T    1S   
#19 R. Schäppi -1       1S    #19 R. Lasch ±0       2S   
#17 R. Shannon -1       1S    #21 S. Moser +1       1S 2'
#11 M. Sjögren +1       1S 2' #74 M. Müller ±0            
#44 P. Suter ±0 1T    3S    #28 M. Plüss ±0    1A 1S   
#41 P. Thoresen ±0    1A 1S 2' #17 G. Randegger ±0          2'
#53 M. Trachsler ±0       1S    #26 M. Reichert ±0            
#27 R. Wick ±0    1A 5S 2' #81 T. Rüfenacht ±0    1A 1S 2'
#10 T. Scherwey ±0       1S   

Der SC Bern verteidigt die Tabellenführung

Von Andreas Bernhard

Die ZSC Lions dominierten das erste Drittel klar, schossen aber nur ein Tor. Die Berner kamen verwandelt aus der ersten Pause und kehrten die Partie im Mitteldrittel durch Tore von Plüss, Hischier und Ruefenacht

Emotionen kamen schon vor dem Spiel auf. Patrik Bärtschi wurde unter grossem Applaus und mit einer Laudatio von ZSC Lions CEO Peter Zahner verabschiedet. Viel zu früh musste der Powerstürmer seine Karriere wegen Hüftproblemen abbrechen. Hockeyfans.ch wünscht ihm auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft und vorallem gute Gesundheit.

Der SC Bern zog eines seiner schlechtern Drittel ein. Robert Nilsson setzte bereits in der ersten Minute das erste Zeichen. Leonardo Genoni war zur Stelle. Nur eine Minute später scheiterten Ryan Shannon und Roman Wick am Berner Goalie. Pius Suter war der nächste, der an Genoni scheiterte. Dann unterband Jérémie Kamerzin in der dritten Minute einen Pass quer vor Genoni durch. Die ZSC Lions gaben klar den Ton an. Der SCB kam in der sechsten Minute durch Aaron Gagnon erstmals zu einer guten Chance. Der Ablenker glitt knapp am linken Pfosten vorbei. Morris Trachsler schoss als nächster knapp am Tor vorbei (9. Minute). Mike Künzle hätte in der 12. Minute das 1:0 erzielen müssen. Pius Suter machte es beim nächsten Angriff besser. Zum wiederholten Mal überforderten die Zürcher die Berner Abwehr. Nach einem Doppelpass mit Patrick Thoresen traf Suter zwischen den Beinen von Genoni hindurch zum hochverdienten Führungstreffer. Simon Moser wurde in der 15. Minute für einen hohen Stock bestraft. Dank Genoni und der Schussungenauigkeit von David Rundblad blieb es beim 1:0 für die Lions. Mattias Sjörgren wurde in der letzten Minute auf die Strafbank geschickt. Zu einem Torschuss kamen die Berner nicht. Das Mitteldrittel konnten sie aber mit einer 66 Sekunden langen Überzahl beginnen.

Der SCB wusste die Chance zu nutzen. 32 Sekunden nach Wiederbeginn lenkte Martin Plüss einen Schuss von Ramon Untersander zum 1:1 ab. Es war der vierte Schuss der Berner am heutigen Abend. Die Berner zeigten sich nach dem Ausgleich deutlich verbessert. Ryan Lasch erwischte in der 27. Minute Lukas Flüeler beinahe mit einem Buebetrickli. Arcobello scheiterte in der 28. Minute. Auf der Gegenseite blieb Reto Schäppi in der 29. Minute an Genoni hängen. Martin Plüss kam eine weitere Minute später eine Zehntelsekunde zu spät. Das Tor wäre offen gewesen. Die Berner hatten im Mitteldrittel nun mehr vom Spiel. Das 1:2 war eine Frage der Zeit. Luca Hischier machte es in der 32. Minute zur Tatsache. Er wurde herrlich von Mark Arcobello angespielt. Die Zürcher wurden für ihre schlechte Chancenauswertung im ersten Abschnitt bestraft. Nur eine Minute später lag die Scheibe nach einem Angriff von Tristan Schwerwey bereits wieder hinter Lukas Flüeler. Schwerwey schoss zunächst neben das Tor. Er konnte die Scheibe wieder übernehmen und bezwang Flüeler aus spitzestem Winkel. Nach dem Videostudium wurde der Treffer von den Schiedsrichtern gegeben. ZSC Trainer Hans Wallson liess danach die Linienrichter entscheiden, ob der Aktion ein Offside vorausgegangen war. Tatsächlich war die Offside-Position auf der Leinwand zu sehen und das Tor wurde doch noch aberkannt. Nach exakt 36. Minuten führte der SCB trotzdem 1:3. In der Vorwärtsbewegung verloren die Zürcher die Scheibe in der eigenen Zone. Thomas Ruefenacht lenkte den Schuss von Eric Blum unhaltbar ab. Die Berner kehrten das Spiel völlig. Es war als hätte man zwei verschiedene Spiele gesehen.

An ein Aufbäumen der Zürcher war zu Beginn des Schlussdrittels nicht zu denken. In der 42. Minute mussten sie zunächst eine 86 Sekunden lange doppelte Überzahl überstehen. Roman Wick und Christian Marti sassen auf der Strafbank. Die Lions wehrten sich erfolgreich. Wieder im Angriff spielten die Zürcher weiterhin zu kompliziert, suchten den perfekten letzten Pass. Ein wenig fühlte man sich an die letzten Playoffs erinnert. Die Chance zum Anschlusstreffer bot sich den Zürchern in der 49. Minute. Justin Krueger musste auf die Strafbank. Das Powerplay brachte keine zwingende Aktion hervor. Neun Minuten vor Schluss traf es Ruefenacht für Stockschlag. Diesmal musste der Anschlusstreffer fallen. Severin Blindenbacher gelang er nach 59 Sekunden Powerplay mit einem Weitschuss. Die spannende Schlussphase war eingeläutet. Roman Wick scheiterte in der 58. Minute knapp. Blindenbacher schoss Milimeter neben dem Tor vorbei. Flüeler hatte seinen Kasten schon verlassen. Es half nichts mehr. 37 Sekunden vor Schluss wurde Blindenbacher für Beinstellen bestraft. Nach dem durch die Zürcher gewonnen Bully verliess Flüeler das Tor wieder. Die Lions kamen gleich zu zwei guten Schüssen und holten eine Strafe heraus. 19.8 Sekunden blieben noch. Bully vor Genoni. Ausser zwei Schüssen vom auch heute wieder herausragenden Patrick Geering neben das Tor, gelang den Zürchern nichts mehr.

Schüsse aufs Tor: 33:22 (16:3, 9:15, 8:4)

Turnover eigene Zone: 6:4 (1:3, 5:0, 0:1)

Bully: 28:22 (7:9, 9:6, 12:7)

Mannschaftsaufstellung:

ZSC Lions Flüeler (Ersatz: Schlegel); Siegenthaler, Blindenbacher; Geering, Rundblad; Marti, Seger; Guerra, Phil Baltisberger; Thoresen, Sjögren, Nilsson; Wick, Shannon, Pestoni; Kenins, Schäppi, Herzog; Suter, Trachsler, Künzle.

SC Bern Genoni (Ersatz: Rochow); Blum, Untersander; Kueger, Jobin; Gerber, Andersson; Kamerzin; Moser, Arcobello, Hischier; Scherwey, Plüss, Lasch; Ruefenacht, Gagnon, Ebbett; Randegger, Reichert, Berger; Müller.

Bemerkungen:

ZSC Lions ohne Chris Baltisberger (gesperrt), Karrer (überzählig).

SC Bern ohne Kreis, Bodenmann, Aebi, Noreau und Dubois.

58:10 – 59:23 und 59:32 – 60:00 ZSC Lions ohne Torhüter, mit zusätzlichem Feldspieler

59:20 Time-out SC Bern

59:41 Time-out ZSC Lions

Tabelle

1. Bern 45 27-5-4-9 140:104 95
2. ZSC Lions 45 22-9-7-7 145:105 91
3. Zug 45 26-3-6-10 141:105 90
4. Lausanne 46 22-5-1-18 144:128 77
5. Davos 45 19-4-4-18 135:123 69
6. Servette 46 17-4-10-15 123:124 69
7. Biel 45 20-2-3-20 133:124 67
8. Lugano 46 16-5-4-21 129:151 62
9. SCL Tigers 46 15-4-3-24 111:132 56
10. Kloten 46 12-4-10-20 131:154 54
11. +1 Fribourg 46 11-5-2-28 117:163 45
12. -1 Ambrì 45 8-8-4-25 108:144 44

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