NLA - 1. HF - Donnerstag, 27. März 2014

0 : 5 (0:1, 0:2, 0:2) 

Zuschauer

8377 Zuschauer (78% Auslastung)

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Markus Kämpfer, Danny Kurmann; Roger Arm, Peter Küng

Tore

10:290:1Kaspars Daugavins
M. Lombardi
24:260:2Alexandre Picard [PP]
C. Almond, C. Marti
32:340:3Alexandre Picard
K. Daugavins, C. Marti
47:510:4Christopher Rivera
L. Petrell, J. Mercier
51:240:5Matthew Lombardi [SH]
K. Daugavins

Strafen

12:11Jonathan Mercier
2 min - Beinstellen
Severin Blindenbacher20:38
2 min - Beinstellen
(Team)22:58
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
Effektive Dauer: 88 Sekunden
Marc-André Bergeron27:00
2 min - Behinderung
27:30Matthew Lombardi
2 min - Haken
50:09Juraj Simek
2 min - Halten
52:21Eliot Antonietti
2 min - Ellbogencheck

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#30 L. Flüeler 87,5% 58:32    # 1 P. Caminada               
# 1 T. Wolf 66,7% 01:28    #51 T. Stephan 100,0% 60:00   
Verteidiger Verteidiger
#22 M. Bergeron -3       3S 2' #47 E. Antonietti +1       2S 2'
# 5 S. Blindenbacher -1       2S 2' #57 G. Bezina +1       2S   
# 4 P. Geering -1       4S    # 3 L. Girardin ±0            
# 3 S. McCarthy -1       4S    #56 F. Iglesias +1       1S   
#18 D. Schnyder ±0             #17 A. Jacquemet ±0            
#15 M. Seger -1       2S    #54 C. Marti +1    2A 2S   
#11 A. Stoffel -1             #22 J. Mercier +3    1A 1S 2'
#55 D. Vukovic +1       1S   
Stürmer Stürmer
#14 C. Baltisberger -1       2S    #89 C. Almond ±0    1A 1S   
#39 M. Bastl ±0       1S    #20 E. Berthon ±0            
#71 P. Bärtschi -2       2S    #61 K. Daugavins +3 1T 2A 4S   
#12 L. Cunti -1             #15 R. Gerber +1       1S   
#49 D. Fritsche ±0       1S    #91 D. Hollenstein ±0       3S   
#28 R. Keller -1       3S    #10 M. Lombardi +3 1T 1A 4S 2'
#91 R. Kenins ±0       2S    #32 L. Petrell +1    1A      
# 9 R. Nilsson -1       4S    #81 A. Picard +2 2T    4S   
#19 R. Schäppi -2       3S    #26 C. Rivera +1 1T    3S   
#98 S. Senteler -1             #96 N. Rod ±0       2S   
#17 R. Shannon -1       1S    #88 K. Romy ±0       3S   
#53 M. Trachsler -1             # 9 J. Simek ±0       1S 2'
#27 R. Wick -1       2S   

Servette geht dank guter Chancenauswertung in Front

Von Andreas Bernhard und Stefan Bosshard

Das Team aus Genf besiegt mit einer eindrücklichen Leistung in der ersten Halbfinalpartie die Lions mit 0:5. Die Bemühungen der Stadtzürcher wurden nicht mit einem Treffer belohnt. Auf Seiten von Genf überzeugte Alexandre Picard als Doppeltorschütze. Kaspars Daugavins liess sich drei Skorerpunkte gutschreiben.

Die Lions aus Zürich konnten letzten Dienstag gegen ein starkes Lausanne den Kopf im letzten Moment aus der Schlinge ziehen. Ein mickriges 1:0 im siebten Spiel reichte für den Halbfinaleinzug. Der Gegner im Halbfinale brauchte gegen Lugano lediglich fünf Spiele zum Weiterkommen. Die beiden Teams tasteten sich zu Beginn ab. Die Startphase erinnerte wenig an ein Playoff-Halbfinale. Erstmals gefährlich agierte das Heimteam. Luca Cunti bediente im Slot Roman Wick. Doch für den Topskorer der Zürcher ging das alles etwas zu schnell. Kurze Zeit später kamen die Genfer in Person von Verteidiger Eliot Antonietti zur ersten Abschlussmöglichkeit. Severin Blindenbacher in der siebten und Cunti in der neunten Minute liessen bis dahin die besten Möglichkeiten aus. In der 11. Minute fiel der überraschende Führungstreffer für die Gäste aus Genf. Topskorer Matthew Lombardi setzte sich am Flügel durch und zog mit Marc-André Bergeron und Ryan Shannon gleich zwei Zürcher auf sich. Anschliessend bediente er den heranbrausenden Letten Kaspars Daugavins, welcher Lukas Flüeler oberhalb der Schulter erwischte. Wenig später kamen die Lions nach einem Beinstellen von Jonathan Mercier zu einem Überzahlspiel. Doch das Powerplay überzeugte nicht. Es waren die Gäste, welche einen gefährlichen Konter auslösten. Erneut bediente Lombardi den flinken Daugavins, welcher alleine auf Flüeler losstürmen konnte. Doch diesmal blieb der Zürcher Schlussmann Sieger dieses Duells. Kaum waren die Genfer wieder komplett, sprintete Kevin Romy auf Flüeler los. Doch auch diesmal konnten die Genfer keinen Profit aus der Unachtsamkeit der Lions ziehen. Kurz vor Drittelsende fehlte nur ganz wenig zum Ausgleich. Tobias Stephan konnte den Abschlussversuch von Morris Trachsler nur zur Seite ablenken. Den Abpraller konnte Ronalds Kenins übernehmen und scheiterte aus spitzem Winkel.

Picard mit einem Doppelschlag

Kaum wurde die Partie wieder angepfiffen, musste Blindenbacher auf der Strafbank Platz nehmen. Doch das Team von Chris McSorley verzeichnete keinen Abschlussversuch. Doch Genf sollte sogleich nochmals eine Chance erhalten. Blindenbacher kam rein, Robert Nilsson musste raus. Die Lions verzeichneten einen Wechselfehler und wurden dafür bestraft. Die Genfer gewinnen das Bully und Lombardi zieht ohne zu zögern ab, trifft mit seinem Abschluss Flüeler am Kopf. Der Schlussmann musste gepflegt und anschliessend durch Tim Wolf ersetzt werden. Der neue Goalie hielt seinen Kasten bis 32 Sekunden vor Ablauf der Strafe sauber. Doch dann bauten die Gäste die Führung aus. Alexandre Picard und Cody Almond wurden von keinem Gegenspieler gedeckt und kamen gleich doppelt vor Wolf zum Abschluss. Picard war zuletzt an der Scheibe und konnte sich feiern lassen. Für Wolf war das Gastspiel sogleich zu Ende. Flüeler konnte nach einer kurzen Behandlung auf der Ersatzbank wieder mittun. Bergeron checkte auf dem offenen Eis Juraj Simek, welcher liegen blieb und den sterbenden Schwan spielte. Der Zürcher seinerseits wurde dafür auf der Strafbank geschickt. Die Emotionen erhitzten sich erstmals. Lombardi machte die Überzahlsituation seines Teams zunichte. Der Kanadier checkte Mathias Seger und wurde dafür ebenfalls bestraft. Bei vier gegen vier hatte Ryan Keller den Anschlusstreffer auf der Schaufel. Patrick Geering verwertete den Abpraller seines Schusses, doch erneut behielt Stephan die Übersicht. Im Gegenzug kam Lombardi zurück aufs Spielfeld und prüfte Flüeler. Almond nahm den daraus folgenden Abpraller im Stiele eines Baseballers in der Luft an und traf dabei nur die Torumrandung. Dies wäre wohl das Tor des Abends gewesen. Blindenbacher foulte Denis Hollenstein, der Schiedsrichter zeigte die Strafe an. Doch Genf spielte clever und liess die Scheibe und die Zürcher laufen. Daugavins sah den freien Platz und spielte quer durch den Slot auf Picard, welcher die Schreibe in die Maschen schlug. Dies war bereits der zweite Treffer für Picard am heutigen Abend und der vierte in diesen Playoffs. Folgend nahm Marc Crawford sein Timeout. Seger traf mit seinem Versuch lediglich den Pfosten. Picard hatte 30 Sekunden vor Drittelsende gar noch die Chance auf den Hattrick. Doch Flüeler konnte gerade noch zur Seite ablenken.

Im Schlussdrittel standen die Genfer geschlossen in der Abwehr. Die Lions rannten an, scheiterten aber immer wieder an Stephan. Eine Grosschance liess dabei Reto Schäppi aus, welcher den Schlussmann umspielte, die Scheibe trotzdem nicht unterbringen konnte. Christopher Rivera erhöhte 12 Minuten vor Spielende gar noch die Führung. Die Scheibe kam über Umwege von Lennart Petrell zum Center der vierten Sturmreihe. In der 50. Minute sass Simek wegen Halten eine Strafe ab. Die Lions liessen auch diese Chance aus, den Anschluss- bzw. Ehrentreffer erzielen zu können. Wenn’s nicht läuft…. Dies mussten die Lions am heutigen Abend erfahren. Lombardi belohnte seinen starken Auftritt mit dem Shorthander zum 0:5. Man konnte schon fast glauben, dass die Unparteiischen Mitleid mit den Lions hatten. So wurde kurze Zeit später noch Antonietti auf die Strafbank geschickt. Jetzt musste es doch mit dem Ehrentreffer klappen. Aber erneut konnte Lombardi seinem Gegenspieler entwischen. Es blieb bei diesem einen Unterzahltreffer für den Kanadier. Die Vorderleute von Stephan zeigten eine kontrollierte Schlussphase und sorgten damit für einen sicheren Shutout ihres Schlussmanns.

Bemerkungen:

32:34Timeout ZSC Lions

Best Player ZSC Lions: Ryan Keller

Best Player Genf Servette: Alexandre Picard

Zuschauerzahl: 8‘377

Aufstellung

ZSC Lions: Flüeler (23:03 bis 24:26: Wolf); Bergeron, Stoffel; Geering, Blindenbacher; McCarthy, Seger; Schnyder; Wick, Cunti, Nilsson; Schäppi, Shannon, Keller; Kenins, Trachsler, Bärtschi; Bastl, Senteler, Fritsche; Baltisberger

Genf Servette: Stephan (Ersatz: Caminada); Bezina, Antonietti; Iglesias, Mercier; Marti, Vukovic; Girardin, Berthon; Hollenstein, Romy, Jacquement; Picard, Lombardi, Daugavins; Almond, Rod, Simek; Petrell, Rivera, Gerber

Playoff

Halbfinal

1ZSC Lions00
4Servette15
2Fribourg02
3Kloten14

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