Schweiz verliert auch gegen USA

Von Manuel Ziegler

Auch die Amerikanerinnen sind wie erwartet eine Nummer zu gross für die Frauen-Nati. Trotz gutem Beginn, verloren die Eisgenossinnen klar und deutlich mit 9:0.

Die Schweizer Frauennationalmannschaft startete gut in die Partie und hatte gleich zu Beginn eine kleine Druckphase. Doch wie bereits in der ersten Partie, fehlte auch heute der direkte Zug aufs Tor und die gefährlichen Möglichkeiten blieben aus. Dafür gelang es dem Team von Rene Kammerer immer wieder, das eigene Tor abzuschirmen und vorne kleine Akzente zu setzen.

Fatale 55 Sekunden

Bei Drittelshälfte wurde das Schweizer Team innerhalb von nur 55 Sekunden eiskalt geduscht. Nach einem Fehler hinter dem eigenen Tor, reagierten die Amerikanerinnen blitzschnell und gingen durch Monique Lamoureux mit 1:0 in Führung. Das Zuspiel erhielt sie von Teamkollegin und Zwillingsschwester Jocelyne Lamoureux. Beim Favoriten ging durch den Treffer aber definitiv der Knoten auf, worauf beinahe alles funktionierte. Zuerst stocherte Kessel die Scheibe im Slot über die Linie, ehe sie nur acht Sekunden später, nach einem schönen Solo, das gesamte Schweizer Team inklusive Florence Schelling stehen liess und auf 3:0 erhöhte. Der Widerstand der Schweizerinnen war im ersten Drittel aber nun endgültig gebrochen. In der 15. Bzw. 16. Minute erhöhten Hilary Knight und Amanda Kessel, mit ihrem bereits dritten Treffer der Partie, auf 5:0.

Nach dem der Schock aus dem Startdrittel verdaut war, konnten die Schweizerinnen sich wieder etwas steigern. Doch auch wenn eine gute Partie gelingt, sind und bleiben die Amerikanerinnen eine Nummer zu gross für die Frauen-Nati. Angeführt von einer überragenden Amanda Kessel, erhöhten die USA das Skore bis zum Schluss noch auf 9:0.

Auch für Lutz Jessica gab es trotz hoher Niederlage nicht nur schlechte Dinge, die mitgenommen werden können. „In den ersten zehn Minuten haben wir gut gespielt, Leidenschaft gezeigt und Vollgas gegeben. Wenn du dann gut spielst und doch keine gute Möglichkeit erspielen kannst, ist es extrem frustrierend, dann noch einen Treffer zubekommen.“

Gegen Finnland im dritten Spiel soll es dann endgültig vorbei sein mit der Torflaute. „Alle im Team möchten ein Tor erzielen. Wir wissen, dass wir gegen Finnland bessere Chancen haben und wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

USA – Schweiz 9:0 (5:0, 1:0, 3:0)

Schaiba-Arena, Sotschi. – 3812 Zuschauer. – SR: Bordeleau (CAN), Caughey(CAN)/Girard (FRA).

Tore: 09:20 M Lamoureux (J Lamoureux, Duggan) 1:0. 10:07 Kessel (Decker, Schleper) 2:0. 10:15 Kessel (Coyne) 3:0. 14:23 Knight (Stack, Chu) 4:0; 15:42 Kessel (Coyne, Decker) 5:0. 33:26 M Lamoureux (J Lamoureux, Duggan) 6:0. 40:49 Coyne (Stack) 7:0. 43:59 Kessel (Coyne, Bozek) 8:0. 55:39 Carpenter (Pucci) 9:0.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen die USA, 4-mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Torschüsse: 53:10 (17:6, 16:2, 20:2).

USA: Schaus (Ersatz: Vetter); Picard, Pucci; Marvin, Bellamy; Bozek, Schleper; Stecklein; Stack, Knight, Carpenter; Decker, Coyne, Kessel; M Lamoureux, Duggan, J Lamoureux; Chu, Fry;

Schweiz: Schelling (Ersatz: Anthamatten); Marty, Frautschi; Stalder, Bullo; Forster, Benz L; Altmann; Marty, Benz S, Waidacher; Müller, Stiefel, Stanz; Thalmann, Raselli, Lutz; Nabholz, Eggimann;

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