Einstand der Sedin’s gelungen
Dänemark
Schweden
Spielbericht
Beim ersten Auftritt der Sedin-Brüder gewinnen die Schweden mit 4:2. Gleich zweimal waren die Gastgeber im Rückstand, beide Male glich aber die erste Linie mit Sedin, Sedin und Eriksson aus. Der Sieg ändert in der Tabelle aber nichts mehr. Schweden wird im Viertelfinal auf Kanada treffen.
Im letzten Spiel der Gruppenphase spielten die Dänen und die Schweden ein scheinbares Trainingsspiel. Plätze wechseln konnte keines der beiden Teams mehr, sozusagen ging es für die Dänen um die Ehre, während es für die Schweden insbesondere darum ging, eine gute Form zu finden für das Viertelfinale und die Sedin-Brüder in ihrem ersten Spiel gut aufzunehmen. Gelungen ist das aber nicht wirklich gut, denn im ersten Abschnitt liefen die Kombinationen noch nicht wie gewünscht und obwohl gegenüber den Dänen mehr Schüsse auf das Gehäuse verzeichnet werden konnten, waren es schliesslich die Dänen, die das 1:0 erzielen konnten. Kreiert wurde dieses, nachdem Kirill Starkov einen Zweikampf in der Ecke gewann und die Scheibe quer auf Morten Madsen spielte, der letztlich zum Führungstreffer einschieben konnte.
Für das zweite Drittel schien ein Ruck durch die Mannschaft gegangen zu sein. Die Schweden spielten mit mehr Power und Druck auf das gegnerische Tor, weshalb es auch vermehrt gelang den Gegner vom eigenen Gehäuse ab zu halten. Zwar waren die Sedin-Brüder erst gelandet und vielleicht noch nicht auf dem maximalen Leistungsniveau angekommen, zeigten aber in diversen Situationen bereits ihr Können. So im Zusammenspiel mit Loui Eriksson in der 25. Minute, der von hinter dem Tor Daniel Sedin bediente, welcher gegen die überforderten Dänen gnadenlos zum Ausgleich einschob. Eine Strafe gegen Henrik Sedin brach aber diesen neugewonnen Schwung rasch, sodass ein weiteres Tor erneut lange auf sich warten liess. Die Dänen hingegen waren diesem Treffer durchaus näher. In der 37. Minute schoss Morten Green von der blauen Linie und Kirill Starkov lenkte diesen Abschluss gleich ins Tor ab. Erneut führten damit der Dänen, sodass die Zuschauer auf den nächsten „Ruck“ warteten, der durch das Team gehen sollte.
Ebendieser Ruck ging dann erneut von den beiden Sedin-Brüdern aus. Nachdem er eine – Daniel – auf das Tor schoss, übernahm der andere – Henrik – die Scheibe vor dem Tor und glich erneut aus. Und ebendieses 2:2 schien wenige Sekunden später der Durchbruch in diesem Spiel zu sein. Denn 74 Sekunden später traf Martin Thornberg nach einem Pass vors Tor von Oscar Lindberg zur ersten Führung. Die Fortsetzung trug sich schliesslich einige Minuten später zu, als nach einem Pass in die Spitze von Fredrik Pettersson Martin Thornberg alleine vor dem gegnerischen Tor zum Abschluss kam. Der bis dahin unglücklich agierende Stürmer verwandelte aber souverän und ohne zu Zittern und lieferte damit das vorentscheidende 4:2. In einer Unterzahl konnte sich schliesslich sogar noch Jacob Markstrom mit einigen Saves ins Zentrum rücken und seine Fangquote verbessern, den Dänen gelang das Annähern an die Schweden auch daher nicht mehr. Mit diesem Sieg ändert sich im Tableau aber nichts mehr, die Schweden werden im Viertelfinal auf die Kanadier treffen.
Dänemark – Schweden 2:4 (1:0, 1:1, 0:3)
Globe Arena. – 11868 Zuschauer. – SR: Jerabek/Zalaski, Carlson/Suominen. – Tore: 8. Madsen (Starkov/Strafe angezeigt) 1:0. 25. Sedin Daniel (Eriksson, Sedin Henrik) 1:1. 37. Starkov (Green, Madsen) 2:1. 41. (40:22) Sedin Henrik (Eriksson, Sedin Daniel) 2:2. 43. Thornberg (Lindberg, Pettersson) 2:3. 51. Thornberg (Pettersson, Edler) 2:4. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Dänemark. 8mal 2 plus 1mal 10 Minuten Disziplinarstrafe (Danielsson) gegen Schweden.
Dänemark: Galbraith; Larsen, Lassen; Lauridsen Oliver, Jensen; Boedker Mads, Lauridsen Markus; Nielsen Rasmus; Jensen Niklas, Jakobsen, Boedker Mikkel; Green, Staal, Hardt; Storm, Bjorkstrand, Madsen; Jensen Jesper, Dresler, Poulsen; Starkov.
Schweden: Markstrom; Gustafsson, Edler; Gustafsson, Tallinder; Fransson, Kronwall; Falth; Eriksson, Sedin Daniel, Sedin Henrik; Hjalmarsson, Persson, Landeskog; Lindberg, Danielsson, Thornberg; Jarnkrok, Lundqvist, Jamtin; Pettersson.
Bemerkungen: Dänemark ohne Nielsen Daniel, Dahm und Christensen. Schweden ohne Ericsson, Axelsson und Gustafsson. 19. Pfostenschuss Lassen. 24. Pfostenschuss Eriksson.
