Norwegen zittert sich zum Sieg
Norwegen
Slowenien
Spielbericht
Die Norwegen sind erwartungsgemäss mit einem Sieg in die Weltmeisterschaft gestartet. Gegen Slowenien legten sie einen fulminanten Start hin – das war es aber auch schon.
Beim Spiel zwischen Norwegen und Slowenien spielten zwei Teams, die in die untere Hälfte der „Stockholm-Gruppe“ prognostiziert wurden. Insbesondere für Slowenien, das gegen den Abstieg kämpft, ist jeder Punkt damit Gold wert, der Beginn misslang für den Balkanstaat aber vollständig. Sie hatten Mühe, sich überhaupt aus dem Verteidigungsdrittel zu lösen und fabrizierten nur wenig nachdem sie die blaue Linie überschritten hatten, bereits den ersten Fehler. Ein Pass in die Offensive später und Anders Bastiansen kam an die Scheibe. Der Stürmer schloss kaltblütig ab und traf zum 1:0.
Die Norwegen starteten fulminant und dominierten die Partie nach Belieben. Auch im Powerplay waren sie überlegen, kreierten Chancen beinahe en masse und waren stets ein Schritt schneller als ihr Gegner. Aber: Das Tor wollte lange Zeit nicht fallen. Der entscheidende Pass oder der torbringende Schuss fehlte einfach. Bis erneut Andersen alleine aufs Tor zuging und erneut verwandelte. Dann hatten die Norweger aber überraschenderweise Sendepause. Es schien als könnten sie den hoch angeschlagenen Rhythmus nicht halten, sodass ab dem zweiten Drittel Slowenien am Aufkommen war. Zwar begünstigte das Tor in der 20. Minute von Jeglic die Bemühungen um den Ausgleich, das Problem war aber dasselbe wie auf der Gegenseite. So konnte Slowenien vom schwachen Spiel des Gegners nicht profitieren, auch weil scheinbar das Können in den einzelnen Angriffen fehlten.
Es kam wie es kommen musste – nach einem Verschossenen Penalty von Mads Hansen erhöhte dieser bei der zweiten Chance aufs leere Tor auf 3:1 und entschied die Partie für den Favoriten. Zusammenfassend war eines deutlich: Unter Druck agierten beide Defensiven vielfach fehlerhaft und nicht sattelfest. Ausserdem schien die Norwegische Offensive – darunter im Powerplay – nur kurz die eigentlichen Fähigkeiten abrufen zu können.
