NLA - 42. Spieltag - Freitag, 25. Januar 2013

6 : 3 (2:1, 2:2, 2:0) 

Zuschauer

15999 Zuschauer (93% Auslastung)

PostFinance-Arena, Bern

Schiedsrichter

Danny Kurmann, Stephane Rochette; Nicolas Fluri, Joris Müller

Tore

Ivo Rüthemann1:007:25
B. Gerber
David Jobin2:019:17
T. Roche, J. Vermin
19:282:1Juraj Simek
keine Assists
22:022:2Ryan Keller
G. Randegger, E. Walsky
28:052:3Ryan Keller
C. Almond, M. Gautschi
Travis Roche [PP]3:334:34
J. Vermin
Ivo Rüthemann4:337:48
M. Plüss, J. Bednar
Jaroslav Bednar5:348:13
J. Vermin
Jaroslav Bednar6:358:15
I. Rüthemann, G. Kinrade

Strafen

Beat Gerber16:02
2 min - Spielverzögerung persönliche Strafe
Tristan Scherwey18:08
2 min - Übertriebene Härte
18:08Jonathan Mercier
2 min - Übertriebene Härte
Alain Berger28:32
2 min - Behinderung
33:36Roland Gerber
2 min - Hoher Stock
Effektive Dauer: 58 Sekunden
Caryl Neuenschwander38:28
10 min - Automatische Disziplinarstrafe
Caryl Neuenschwander38:28
2 min - Check von hinten
44:14Jonathan Mercier
2 min - Stockhalten

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#39 M. Bührer 87,0% 60:00    #29 F. Tamò               
#35 O. Gigon                #51 T. Stephan 83,3% 60:00   
Verteidiger Verteidiger
#25 F. Collenberg -2       1S    #47 E. Antonietti ±0            
# 2 B. Gerber +1    1A 1S 2' #72 M. Carle -2       3S   
#72 D. Jobin ±0 1T    2S    # 7 M. Gautschi +1    1A 2S   
#19 G. Kinrade +2    1A 2S    #45 J. Kamerzin +1       1S   
#77 T. Roche +3 1T 1A 2S    #22 J. Mercier -3       1S 4'
#55 D. Vukovic +1            
Stürmer Stürmer
#21 J. Bednar +3 2T 1A 5S    #89 C. Almond ±0    1A 3S   
#11 A. Berger ±0       1S 2' #23 R. Fata -1            
#89 P. Berger -2       2S    #24 S. Friedli -1            
#94 C. Bertschy ±0       1S    #49 D. Fritsche -1       1S   
#51 R. Gardner ±0       5S    #19 J. Fritsche jun. ±0            
#81 L. Grauwiler ±0             #15 R. Gerber -1          2'
#84 M. Müller ±0             #39 R. Keller ±0 2T    4S   
#24 C. Neuenschwander ±0          12' #81 A. Picard -2       2S   
#28 M. Plüss +2    1A 5S    #33 G. Randegger -1    1A      
#14 F. Randegger ±0             #26 C. Rivera -1       1S   
#40 D. Rubin ±0       2S    #88 K. Romy -1       4S   
#32 I. Rüthemann +2 2T 1A 4S    #41 P. Savary ±0            
#83 T. Scherwey ±0       1S 2' # 9 J. Simek ±0 1T    1S   
#92 J. Vermin +1    3A 2S    #10 E. Walsky +1    1A      

SC Bern erkämpft sich den Sieg gegen Servette

Von Rolf Probst

Eine scheinbar sichere 2:0-Führung wurde vom SC Bern im Mitteldrittel verspielt, doch der SC Bern bewies Charakter und drehte das Spiel zu seinen Gunsten um. Überragend war dabei Ivo Rüthemann und Jaroslav Bednar mit je zwei Toren und einem Assist.

Das Spiel gab in den Anfangsminuten nicht allzu viel her. Beide Teams taten sich unheimlich schwer und eine Anzahl Fehlpässe gab es hüben wie drüben. Chancen waren Mangelware und das Gebotene konnte auch nicht so richtig erwärmen. Die erste gute Chance hatte Servette's Kevin Romy. Joël Vermin vertändelte leichtfertig den Puck in der eigenen Verteidigungszone und beinahe sagte Genf's Topscorer danke. Doch Marco Bührer blieb cool und bewahrte das Heimteam vor dem frühen Rückstand. Auf der anderer Seite war dann auf einmal Ivo Rüthemann ganz alleine und er nutzte diese erste gute Gelegenheit sofort aus. Mit einem Gewaltschuss in die linke hohe Ecke brachte er den SC Bern mit 1:0 in Führung. Dieses Tor tat vor allem dem SC Bern gut. Nun erarbeiteten sie sich auch einige Chancen um die Führung auszubauen. Doch es blieb vorerst beim 1:0. Knappe zwei Minuten vor Schluss schickte die Referees die beiden Spieler Tristan Scherwey und Jonathan Mercier auf die Strafbank, weil sich beide geprügelt haben. Das Spiel ging mit vier gegen vier weiter. Diesen zusätzlichen Platz nutzten die Berner 43 Sekunden vor Drittelsende zum 2:0. Doch die Freude dauerte nur gerade elf Sekunden, da schoss Juraj Simek den 2:1 Anschlusstreffer. Die Berner waren da gedanklich wohl schon in der Garderobe.

Die Genfer kamen entschlossen aus der Garderobe und machten sofort Druck. Dies sollte sich ziemlich schnell ausbezahlen. Gian-Andrea Randegger (der Bruder von Berns Flurin) zog von der blauen Linie ab und Ryan Keller lenkte dessen Schuss ab. Marco Bührer konnte den Puck nur noch vorne abprallen lassen und da war erneut Ryan Keller zur Stelle und schob zum 2:2 ein. Nun war die schöne Zweitore-Führung wieder dahin und alles konnte von vorne beginnen. Der SC Bern war in dieser Phase gar nicht bei der Sache und die Defensivarbeit war nicht konsequent. So kam es dann, wie es kommen musste. Ryan Keller entwischte der Berner Verteidigung und bezwang Marco Bührer mit einem Buebetrickli. Vor zwei Wochen hätten die Berner dem Gegner nie so viel Platz gelassen in der eigenen Zone. Mit seinem zweiten Tor wendete Ryan Keller das Blatt auf die Seite von Servette. Die Genfer war das aktivere Team und lagen verdient in Front. Viel zu passiv agierte der SC Bern. Eine Strafe gegen Genfs Roland Gerber brachte die Gastgeber wieder ins Spiel zurück. Travis Roche zog von der blauen Linie ab und sein Geschoss landete im Genfer Netzhimmel zum 3:3. Nun schienen die Spieler des SC Bern wieder erwacht zu sein. Sie übernahmen das Spieldiktat und hatten kurz darauf die gute Möglichkeit zur erneuten Führung. Der SC Bern war nun am Drücker. Ryan Gardner vergab alleine vor Tobias Stephan. Nur wenige Sekunden danach zelebrierte der SC Bern die 4:3-Führung. Eine herrliche Kombination von Jaroslav Bednar über Martin Plüss zu Ivo Rüthemann führte zur erneuten Berner Führung. Es war Ivo Rüthemanns zweites Tor am heutigen Abend. Der SC Bern hatte sich ins Spiel zurückgekämpft.

Genf konnte Drittel Nummer drei mit einem Mann mehr beginnen und hatte noch während 28 Sekunden Überzahl. Sie konnten aber keinen Nutzen daraus ziehen. Bei Spielergleichstand glich sich das Geschehen wieder aus. Beide Teams kamen in dieser Phase zu Guten Abschlüssen. Nach einer überstandenen Strafe machte sich Genf wieder auf um den Ausgleich zu erzielen. Das schuf Platz für Konter und einen solchen nutze der SC Bern in der 49. Minute. Joël Vermin zog los und bediente Jaroslav Bednar. Dieser schob herrlich zum 5:3 ein. Von einer Vorentscheidung zu sprechen war noch zu früh, da das Momentum in diesem Spiel schon mehrmals gewechselt hat.

SC Bern vs. HC Genève Servette 6:3 (2:1; 2:2; 2:0)

PostFinance-Arena, Bern – 15‘999 Zuschauer -

SR: Kurmann (66), Rochette (9); Fluri (19), Müller (11)

Tore: 07:25 Rüthemann (Gardner) 1:0; 19:17 Jobin (Roche, Bednar / Ausschlüsse Scherwey und Mercier) 2:0; 19:28 Simek (Romy / Ausschlüsse Scherwey und Mercier) 2:1; 22:02 Keller (G.-A. Randegger, Walsky) 2:2; 28:05 Keller (Almond, Gautschi) 2:3; 34:34 Roche (Vermin / Ausschluss R. Gerber) 3:3; 37:48 Rüthemann (Plüss, Bednar) 4:3; 48:13 Bednar (Vermin) 5:3; 58:15 Bednar (Rüthemann, Plüss) 6:3

Strafen: SC Bern 4 x 2 Min. plus 1 x 10 Min. (Neuenschwander); HC Genève Servette 3 x 2 Min.

SC Bern: Bührer (Gigon); B. Gerber, Roche, Collenberg, Jobin, F. Randegger, Kinrade; Bednar, Vermin, P. Berger; Rüthemann, Plüss, A. Berger; Scherwey, Gardner, Bertschy; Grauwiler, Rubin, Neuenschwander, Müller

HC Genève Servette: Stephan (Tamo); Mercier, Carle, G.-A. Randegger, Vukovic, Gautschi, Antonietti, Kamerzin; Picard, Romy, Simek; Keller, Almond, Walsky; Fata, P. Savary, D. Fritsche; Friedli, Rivera, R. Gerber; J. Fritsche

Bemerkungen:

SC Bern ohne Ritchie, Höhener, Hänni und Furrer (alle verletzt)

HC Genève Servette ohne Walker und Leonelli (beide verletzt), Salmelainen und J. Savary (beide überzählig) sowie Bezina (gesperrt)

18:08 Tristan Scherwey spielt neu mit der Nummer 83

57:58 Timeout HC Genève Servette

Tabelle

1. Fribourg 42 20-10-3-9 136:100 83
2. Bern 42 24-2-4-12 141:89 80
3. ZSC Lions 42 20-6-3-13 125:107 75
4. Zug 41 20-3-6-12 140:130 72
5. Servette 41 20-2-2-17 118:107 66
6. Davos 41 18-4-4-15 139:119 66
7. Lugano 41 17-3-7-14 137:116 64
8. Kloten 41 14-7-3-17 121:117 59
9. Biel 40 13-4-5-18 123:144 52
10. Rapperswil 41 13-3-3-22 120:162 48
11. Ambrì 42 12-2-3-25 105:150 43
12. SCL Tigers 42 9-2-5-26 95:159 36

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