Auftaktniederlage Bern`s
Genève-Servette HC
SC Bern
Spielbericht
Der SC Bern verlor gegen ein harmolses Servette mit 3:1. Schuld war vor allem das misereable erste Drittel der Berner. Heute Samstag ist bereits Wiedergutmachung angesagt.
Die Partie begann für die Berner bereits auf dem Hinweg mit einem schlechten Omen. Wegen eines Ungalles auf der Höhe des Genfer Flughafens kam das Team von Antti Törmänen rund 3/4 Stunden zu spät in der Les Vernest an. So begann denn auch das Spiel mit 10 Minuten Verspätung. Vor dem Spiel sagte Antti Törmänen in einem Interview mit der Zeitung „Der Bund“, man müsse den Spielern Verantwortung übergeben und diese auch Entscheidungen alleine treffen lassen. Ob er dies auch nach den ersten zehn Minuten des ersten Drittels noch so meinte wissen wir nicht. Dies spielte aber zu diesem Zeitpunkt keine Rolle mehr. Denn der Gastgeber lag bereits mit 2:0 in Front. Kevin Romy mit einem satten Distanzschuss und Chris Rivera waren es, die für die Einheimischen einschossen. Bei beiden Treffern sahen weder die Verteidiger noch Torhüter Marco Bührer gut aus. Kurz nach diesem Time-Out versuchten die Berner sich noch einmal aufzubäumen und konnten während knapp einer Minute in doppelter Überzahl agieren ehe diese durch ein Beinstellen von Pascal Berger wieder zunichte gemacht wurde. Aber eine gute Chance wollte nicht herausschauen. Ganz im Gegenteil. Die Genfer kamen immer wieder mit gefährlichen Konter vor das Tor der Gäste und setzen die Berner, welche seit der 7. Minute nur noch mit sieben Verteidigern spielte, David Jobin schied mit Verdacht auf eine Hirnerschütterung aus, weiter unter Druck. Zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels konnten sich die Genfer nach einem Scheibenverlust der Berner an der Mittelline wieder ein TOr mehr notieren lassen. Rico Fata arbeitet sich durch und traf zum 3:0. Andreas Hänni stand dabei Spalier und liess Fata gewähren.
Nahtlos an Leistungen der Vorbereitungen angeknüpft
In der Pause fand wohl Törmänen die richtigen Worte. Nach nur 2:18 Minuten Spielzeit im zweiten Drittel traf Tristan Scherwey mit einem Hocheckschuss zum 1:3 aus Sicht der Berner. Danach waren die Berner läuferisch und kämpferisch besser, konnten sich aber nicht Entscheidend durchsetzen. Es schien teilweise sogar so, als knüpfe das Team nahtlos an die Leistungen der Vorbereitungsspiele an. Man fühlte keine Emotionen und auch kein Feuer. Die Berner konnten danke eines Fouls von Cody Almond kurz vor Ende des mittleren Spielabschnittes mit einem Mann mehr in das dritte Drittel starten. Diese vier Minütige Überzahlsitutaion konnten die Berner indes nicht ausnützen. Erneut zeigten sie sich zu bescheiden und zu wenig Einsatzfreudig. Immer weider stockte die Angriffsauslösung im eigenen Drittel oder wurde die Scheibe Beute von Tobias Stephan, welcher eine tadellose Partie zeigte. In den letzen fünf Minuten des Spieles änderte sich dies aber. Auf einmal erhöhten die Berner ds Tempo und kamen zu guten Chancen. Vier Minuten vor dem Ende des letzen Drittels traf nach einem Gestocher vor dem Tor von Tobias Stephan Nicklas Danielsson. Doch die schwachen Schiedsrichter entschieden nach einer Video Konsultation auf kein Tor. Die Bilder von Teleclub bekegten jedoch etwas anderes, war doch die Scheibe die ganze Zeit sichtbar und keine Torhüterbehinderung zu erkennen.
Schwacher Start – Starke Wiedergutmachung zu Hause?
Bern versuchte danach alles. 90 Sekunden vor Ende der Partie wurde Marco Bührer durch einen sechsten Feldspieler ersetzt.. Doch Bern vermochte sich nicht mehr heranzukämpfen und verlor wegen eines verschlafenen ersten Drittels die Partie gegen Genf zu Recht. Es klappte nichts zusammen und der Vize Meister konnte sich nicht wie gewohnt entfalten. Dsa von Antti Törmänen angekündigte Tempospiel blieb vorerst noch aus. Heit gegen Fribourg zu Hause muss eindeutig eine Steigerung erfolgen. Alleine die lange Anfahrt mit dem Stau vor Genf wird heute sicher nicht sein. Ob dies ein gutes Omen sein wird?
