Niederlage trotz zwei Ausländern
GCK Lions
EHC Visp
Spielbericht
Obwohl die GCK Lions erstmals seit langer Zeit mit den erlaubten zwei Ausländern antreten konnten, mussten sie sich zuhause einem starken EHC Visp mit 3:6 geschlagen geben. Damit erlitten die Zürcher einen klaren Rückschlag gegenüber ihren guten Resultaten in den letzten Partien.
Von den ZSC Lions kam der überzählige Ausländer Tony Virta in der NLB zum Einsatz. Zusammen mit Mike Richard entstand ein Duo für gute Kombinationen, aber zu wenig Durchschlagskraft. Schon beim ersten Einsatz musste diese Formation nach 33 Sekunden den ersten Gegentreffer hinnehmen. Im ersten Powerplay konnten die Zürcher aber durch Grauwiler zwei Minuten später wieder ausgleichen. Doch bevor die Uhr eine weitere Umdrehung fertiggestellt hatte, führten die Walliser bereits wieder. In der 8. Minute verpasste Virta eine Chance, als er allein vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte, diesen aber nur anschoss. Im Gegenzug hiess es prompt 1:3.
Sandro Moggi (bei seinem ersten Saisoneinsatz) und Wichser (im Stürzen) konnten noch vor der ersten Pause ausgleichen, so dass die Partie von vorne beginnen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt dauerte es nur 61 Sekunden, ehe der Gegner wieder zum Torerfolg kam. Dies schockte die GCK Lions offensichtlich, denn sie überliessen den Gästen mehrheitlich das Spielgeschehen. Auch während sechs Minuten Überzahlspiel gelang ihnen kaum etwas Erfolgversprechendes. So waren zwei weitere Treffer für Visp die logische Folge.
Der Sieg ging für Visp völlig in Ordnung, auch wenn die Einheimischen wieder einmal mit den Schiedsrichtern unzufrieden waren. Sie bemühten sich zwar ständig, fanden aber die Spritzigkeit nicht, um einem starken Gegner Paroli zu bieten.
