GCK Lions verlieren ohne Mike Richard
HC Thurgau
GCK Lions
Spielbericht
Die Hiobsbotschaft für die GCK Lions kam vor dem Spie Der einzige Ausländer im Team, der Kanadier Mike Richard, fehlte wegen Adduktorenproblemen. Sein Ausfall könnte länger dauern. Auch im zweiten Spiel gegen den HC Thurgau hätte die junge Mannschaft aus Küsnacht siegen können, war jedoch zu schwach in der Chancenauswertung. So hiess es am Schluss 5:3 (0:1, 2:1, 3:1) für Thurgau.
Am Vortag gegen La Chaux-de-Fonds fiel das Game-Winning-Goal des Gegners neun Minuten vor Schluss, diesmal fünf Minuten vor Schluss. Beide Male gab es noch ein Tor drauf, als mit letztem Einsatz und einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Torhüters noch mindestens der Ausgleich erreicht werden wollte. Dies deutet auch auf das Hauptproblem der jungen GCK Lions hin: Es fehlt an Erfahrung, sowohl beim Ausnutzen der eigenen Torchancen wie beim Verteidigen der Punkte.
In der Bodenseearena in Kreuzlingen ging der Gegner erst im letzten Spielabschnitt erstmals in Führung. Zuvor hatten die Zürcher zweimal geführt, durch Tore von Gruber und Schelling. Während der ersten beiden Drittel hatten sie auch ein klares Chancenplus und waren mehrheitlich die dominierende Mannschaft. Doch wer die guten Chancen verpasst, muss sich am Schluss nicht wundern, wenn er noch verliert. Der 2:2-Ausgleich und das erstmalige Führungstor zum 3:2 fielen jeweils bei Thurgauer Unterzahl! Auch dies sind Zeichen der Unerfahrenheit der jungen Zürcher. Das 4:3 fünf Minuten vor Schluss fiel bei Überzahl des Gegners.
Wenn Mike Richard noch länger ausfällt, haben immerhin die jungen Spieler die Möglichkeit selber Verantwortung zu übernehmen. Wie sagte doch Trainer Lautenschlager vor Saisonbeginn: „Es wird schwer, aber die Meisterschaft ist kein Sprint. Wir gehen Schritt für Schritt, nehmen Tag für Tag.“
