 Background U20-WM 2005/06
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Vor Schweiz-Norwegen: Die Schweiz ist bereit
Von Urs Berger
In dieser Nacht greifen die Schweizer gegen den klaren Aussenseiter Norwegen in das Turniergeschehen ein. Ein Sieg ist Pflicht, will die Juniorennationalmannschaft um Köbi Kölliker nächstes Jahr in Schweden dabei sein. Der Ligaerhalt und ist sicher möglich, vermochten die Finnen gestern in ihrem Auftakt Spiel gegen die Kanadier nicht zu überzeugen.
Die Schweizer konnten sich gestern in Ruhe auf das Spiel von heute Abend vorbereiten. Dies kommt ihnen entgegen, mussten doch die Norweger gestern bereits spielen. Sie verloren in einem langweiligen und einseitigen Spiel gegen die USA mit 2:11 Toren. Die Norweger waren von Beginn an vom Tempo der Amerikaner überfordert, spielten defensiv unsolide und schienen mit Ihrer Ausrüstung einem Film aus den achtziger Jahren entstiegen zu sein. So wurden sie in den ersten zwanzig Minuten bereits zu den Lieblingen der anwesenden Journalisten erkoren und auch die Zuschauer hatten ihren Spass am Spiel. Doch heute Abend geht es auch für die Norweger darum, sich gegen die Schweizer zu behaupten und nicht zu viele Tore zu bekommen. Ob dieses Ziel aber zu erreichen sein wird, wird sich weisen.
Die Schweizer haben sich heute Morgen mit einem guten und intensiven Training auf das wichtige Spiel gegen die Skandinavier vorbereitet. Die Aufstellung birgt keine grossen Überraschungen. Im Tor spielt Reto Berra und als Ersatz ist Leonardo Genoni nominiert. Ob diese Wahl die Richtige war, wird sich heute Abend zeigen, war doch Genoni an den U18-Weltmeisterschaften, statistisch gesehen, der bessere Torhüter. Der erste Block wir durch Matthias Bieber angeführt. An seiner Seite spielen Julian Walker und Julien Sprunger, welche hinten durch Yannick Weber und Patrick Parati ergänzt werden. Dieser Block sollte den auch die Tore erzielen und das Tempo aufrecht erhalten. Die gleiche Aufgabe hat der zweite Block erhalten, der nominell besser besetzt zu sein scheint. Raffael Diaz und Eric Blum sorgen hinten für die Sicherheit, während vorne Steve Kellenberger, Dario Bürgler und Juraj Simek dem Gegner um die Ohren fahren sollen. Die beiden anderen Blocks sind daraus ausgerichtet, dem Gegner nicht zu viele Torchancen zu zugestehen und deren Topstürmer aus dem Verkehr zu ziehen. Wird dies ihnen auch gegen die grossen Mannschaften wie die USA oder Kanada reichen? Dies werden wir dann morgen sehen, wenn das Schweizer Team auf die Gastgeber aus Kanada treffen werden.
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