Samstag, 13. Februar 2010

U20-WM 2009/10

3 : 0
(1:0, 1:0, 1:0)
Schweden Schweiz
 

Matchbericht



 
 

Guter Beginn, schlechtes Ende

Von Urs Berger

Die Schweizerinnen verloren nach einem interessanten Spiel gegen Schweden mit 3:0. Die Schweizerinnen hatten viele gute Chancen. Dennoch wollte keine der Möglichkeiten den Weg in das Tor finden.

Gut gekämpft und doch verloren. So könnte man den ersten Auftritt der Frauennationalmannschaft beschreiben. Anders als vor vier Jahren konnten die Schweizerinnen sehr gut mithalten und standen den Schwedinnen in keiner Weise nach. Man merkte den Frauen an, dass sie in den letzten Jahren sich in der Weltrangliste nach oben arbeiten konnten. In dieser sind sie zurzeit auf dem fünften Platz. Schweden liegt um einen Platz besser an vierter Stelle. Das Spiel war denn auch intensiv und schnell. Keines der beiden Teams vermochte sich von Beginn an klare Vorteile zu verschaffen. Das Spiel wechselte von einer zur anderen Seite. Die einzigen Chancen der beiden Teams in den ersten zehn Minuten konnten die beiden Torhüterinnen jeweils zu Nichte machen. In der 13. Minute war dann das erste Missverständnis in der Verteidigung der Schweizerinnen, welches die Schwedinnen durch Danijela Rundqvist zur glücklichen 1:0 Führung ausnützen. Der Schuss Rundqvist kullerte Florence Schelling zwischen den Beinen hindurch in das Netz. Nach dieser Führung waren die Schweizerinnen gefordert. Schweden jedoch war nun die etwas bessere Mannschaft. Mit einem satten Schuss an den Pfosten konnte Maria Rooth in der 15. Minute einen weiteren Akzent setzen.

Nach der Pause versuchten die Schweizerinnen das Tempo zu bestimmen. Dies gelang ihnen denn auch. Alleine in den ersten sechs Minuten konnten sich Laura Benz und zweimal Stefanie Marty mit guten Vorstössen in Szene setzen. Endstation war bei allen versuchen die nun besser in das Spiel kommende schwedische Torhüterin Kim Martin. Jedes Mal war ihre Kelle oder ihre Fanghand Endstation der Schweizer versuche. Anders die Schwedinnen. In der 32. Minute waren sie mit einem Abschlussversuch erfolgreich. Tina Enstrom konnte von einem schlechten Stellungsspiel der Schweizerinnen profitieren und traf zum 2:0. Nun nahm Schweden das Zepter in die Hand und brachte die Schweizerinnen immer wieder in Verlegenheit. Diese wehren sich jedoch gut und vermochten das Resultat bis zur zweiten Pause zu halten. Im letzten Drittel dauerte es gerade mal 110 Sekunden bis zum 3:0 der Schwedinnen. Die Schweizerinnen versuchten noch mal alles und konnten die eine oder andere gute Situation erarbeiten. Alle Torversuche wurden aber Beute der besten Spielerin auf dem Eis. Kim Martin krallte jede Scheibe und hielt ihren Kasten bis am Ende rein.





Telegramm:



Schweden - Schweiz 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)



UBC Thunderbird Arena, Vancouver. - 5222 Zuschauer. - SR: Wrazidlo; Nakayama, Rolstad.



Tore: 12:31 1:0 Rundqvist (Uden, Svedin); 2:0 Enstrom (Ostberg, Myren); 41:50 3:0 Uden (Nevalainen, Rundqvist) .



Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Schweden, 3-mal 2 Minuten gegen die Schweiz.



Torschüsse: 34:18 (11:4, 11:5, 12:7).



Schweden: Martin (Grahn); Andersson E, Andersson G; Eliasson, Nordin; Nevalainen, Asserholt; Holmlov, Holst, Winberg; Uden, Svedin, Runqvist; Rooth, Jordansson, Timglas; Enstrom, Ostberg, Myren .



Schweiz: Schelling (Anthamatten); Benz L.; Marty J., Thalmann; Frautschi; Nussbaum, Riechsteiner; Wyss; Marty J., Meier, Lehmann; Bullo, Benz S., Häfliger; Nabholz, Stiefel; Michielin, Zollinger .


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Fotos von Thomas Oswald ©   |Diashow anzeigen


























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