Riva: Drei Spiele in vier Tagen sind kein Problem

Dienstag, 14. Januar 2020, 15:24 - Maurizio Urech

Der HC Lugano steckt mitten im Strichkampf und bestreitet heute seine dritte Partie in vier Tagen, wir sprachen mit Verteidiger Elia Riva darüber wie man damit umgeht.

Elia Riva ein intensives Programm für euch, nach den zwei Partien vom Wochenende folgt die lange Anreise ans Auswärtsspiel in Genf, mental sicher eine Herausforderung für euch? "Wir sind Profis und trainieren im Sommer hart um auch für solche Situationen bereit zu sein. Persönlich sind drei Spiele in vier Tagen kein Problem, damit hält man den Rhythmus hoch, keine Ausreden, wir müssen von anfang an bereit sein und diese Herausforderung annehmen.

Beim letzten Spiel in Genf habt ihr die Anfangsphase verschlafen und dies kostete euch dann das Spiel, dies muss sich diesmal ändern? "Natürlich haben wir eine lange Reise bis nach Genf, diesmal müssen wir darauf achten dass wir uns gut aufwärmen, von anfang an unsere Beine bewegen um nicht wieder früh in Rückstand zu geraten, Genf ist sowieso immer schwierig für uns und einem Rückstand nachzurennen ist immer problematisch."

Für euch Verteidiger ein Spiel indem Mehrarbeit auf euch wartet, Genf ist eine Mannschaft die Körperbetont spielt und auch vor dem gegnerischen Tor viel Präsenz markiert?

"Wir wissen das eine der stärken von Genf ihre physische Präsenz ist, sie werden wie üblich aggressiv Forechecken, darauf müssen wir vorbereitet sein und versuchen einfach und intelligent zu spielen um dagegenhalten zu können."

Für Coach Serge Pelletier ist eine der Prioritäten "Dass wir nicht nur mit unserem ersten Block um McIntyre- Klasen Torgefahr ausstrahlen, wir brauchen alle vier Linien, ansonsten sind wir für unsere Gegner zu einfach auszurechnen. Von den anderen Spieler erwarte ich dass sie vermehrt den direkten Weg aufs Tor suchen, in den letzten Spielen war dies nicht der Fall. Gegenüber dem Auswärtsspiel in Davos muss sich auch unsere Disziplin verbessern, wenn wir acht kleine Strafen kassieren, nehmen wir uns die Chance möglichst lange bei fünf gegen fünf spielen zu können, dies habe ich angesprochen und auch der Fakt dass wir besser in die Partie starten müssen, ich hoffe die Mannschaft hat die Lektion gelernt."