Spengler Cup: Finnen bleiben, Schweden kommen

Sonntag, 29. Dezember 2019, 11:12 - Medienmitteilung

Das Spengler-Cup-OK hat den Vertrag mit der finnischen Eishockeyliga betreffs Turnierteilnahme eines Teams aus Finnland um drei Jahre verlängert. 2021 wird mit dem Vorzeigeklub HC Frölunda Indians erstmals seit 15 Jahren wieder ein schwedisches Team am Spengler Cup teilnehmen.

Die kontinuierlichen intensiven Bemühungen von Fredi Pargätzi, dem langjährigen Spengler Cup-Präsidenten und aktuellen Turnier-Sportchef, tragen Früchte. 2021 wird der HC Frölunda Indians erstmals am Traditionsturnier antreten. Das Team aus Göteborg ist amtierender schwedischer Meister sowie Champions-League-Gewinner und in Europa in den letzten Jahren die erfolgreichste Eishockey-Mannschaft überhaupt. „Es war schon sehr lange mein Traum, wieder eine schwedische Mannschaft an den Spengler Cup zu holen“, sagt Pargätzi. „Früher hatten wir mit den Schweden eine grosse Tradition und mit Färjestad auch einen mehrfachen Turniergewinner.“

Nicht von ungefähr bemühte sich Pargätzi jahrelang um das Spengler Cup-Comeback der Schweden. Sie seien eine ganz grosse Eishockeynation und würden im Nachwuchsbereich unglaublich gut arbeiten. „Dass wir 2021 endlich wieder eine schwedische Mannschaft am Spengler Cup präsentieren können, ist das Tüpfelchen auf dem i, das zuletzt an unserem Turnier gefehlt hat. Und dass es gleich die Frölunda Indians sein werden, ist das Sahnehäubchen auf der Torte“, bemerkt Pargätzi hocherfreut. Er hofft, dass der Auftritt von Frölunda den Startschuss für eine längerfristige Zusammenarbeit mit der Schwedischen Liga (SHL) bilden wird. Vielversprechende Gespräche haben diesbezüglich bereits stattgefunden.

Letztmals bestritt im Jahr 2006 mit Mora ein schwedisches Team den Spengler Cup. Mora verpasste damals den Finaleinzug nur aufgrund der Niederlage in der Direktbegegnung mit dem HCD in den Gruppenspielen.

Eine gelungene Zusammenarbeit besteht bereits zwischen dem Spengler Cup und der finnischen Liga. Seit drei Jahren existiert die vertragliche Vereinbarung, dass aus Finnland jeweils die erstklassierte Mannschaft, die sich nicht für die Champions League qualifiziert, an den Spengler Cup kommt. Dieser am Ende des aktuellen Turniers auslaufende Vertrag wurde gestern um drei weitere Jahre verlängert. „Finnland ist wie Schweden eine der ganz grossen Eishockeynationen nicht nur in Europa, sondern weltweit. Die Finnen sind unglaublich stark bezüglich Ausbildung, sie arbeiten mit jungen Spielern extrem gut“, betont Pargätzi. Zu Beginn der Abmachung mit der finnischen Liga habe eine gewisse Skepsis geherrscht, bekennt der Turnierdirektor. „Mittlerweile spüren wir aber, dass die finnischen Mannschaften sehr gerne an den Spengler Cup kommen und auch begeisternde Leistungen zeigen. Erinnert sei an den sensationellen Turniersieg von KalPa Kuopio vor einem Jahr. Für mich ist die Verlängerung des Vertrags mit der finnischen Liga ein Fakt, der für die Weiterentwicklung des Spengler Cups sehr wichtig ist.“