Timo Haussener: Erfolg hängt von Systemtreue ab

Freitag, 18. Oktober 2019, 16:49 - Maurizio Urech

Der HC Lugano steht vor einem Wochenende mit kniffligen Aufgaben, zweimal muss man auswärts antreten zuerst beim SCB in der Meisterschaft und dann im Cup gegen den HCD.

Wir sprachen nach dem gestrigen Training mit Timo Haussener, der Stürmer der letzte Saison von der EVZ Academy zu Lugano stiess, ist einer der Gewinner dieser Saison, unter Kapanen erhält er Vertrauen und Eiszeit.

Timo Haussener, am Dienstag habt ihr zwei Punkte in Rapperswil gewonnen, aber euer Leistung war nicht gerade überzeugend?

«Es war nicht einfach gegen Rapperswil zu gewinnen, sie sind dieses Jahr besonders Heimstark, ich glaube wir sind nicht schlecht in die Partie gestartet, im Mitteldrittel hatten wir wie fast immer diese Saison Probleme, doch wir wissen dass wir besser spielen können , vor allem wenn wir uns an das System halten.»

An diesem Wochenende wird es mit den Partien gegen den SCB und dem HCD (Cup) sicher nicht einfacher.

«In Bern vor so vielen Zuschauern zu spielen ist immer eine Herausforderung, für uns wird es wichtig sein den Start nicht zu verschlafen. Wir werden versuchen unsere läuferischen Qualitäten auszuspielen und wie in Rappi solidarisch zu spielen. Das Spiel in Davos ist auch speziell da der HCD am Freitag vor den eigenen Fans debutiert, gegen uns wird es ihr zweites Heimspiel sein. Für uns ist der Cup wichtig, wir wollen gewinnen um möglichst Weit zu kommen, aber wir wissen genau dass es schwierig wird.»

Sie haben vorher die Probleme im zweiten Drittel erwähnt, in Rapperswil habt ihr das Drittel schlecht begonnen und dann dauerte es fast zehn Minuten bis ihr wieder im Spiel wart, ein mentales Problem?

«Nein, wir müssen versuchen auch im Mitteldrittel kurze Shifts zu haben, wenn wir längere Einsätze haben müssen wir versuchen die Scheibe tief zu spielen damit wir wechseln können und auch zu Eiszeit in der gegnerischen Zone kommen. Wenn wir zu lange in der eigenen Zone sind dann werden wir Müde und bekommen Probleme, dass Ziel muss es sein dies zu vermeiden und gut ins Drittel zu starten.»

Für Sie persönlich läuft es in dieser Saison besser, Sie erhalten von Kapanen mehr Eiszeit und vor allem Vertrauen?

«Ich habe meine Chance erhalten, momentan ist auch noch Walker verletzt, ich kämpfe für meine Eiszeit und weiss das Vertrauen des Trainers zu schätzen und ich versuche das beste daraus zu machen. Aber natürlich darf ich mich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und weiter hart Arbeiten um der Mannschaft helfen zu können. Wie schon vorher erwähnt, wenn wir als Team unser System spielen haben wir an jedem Abend eine Chance, ansonsten haben wir Probleme»