Nati: Analyse gemacht, Simpson bestätigt

Mittwoch, 27. Juni 2012, 11:24 - Medienmitteilung

Der Verwaltungsrat der Swiss Ice Hockey Federation hat sämtliche Nationalmannschaften einer vertieften und detaillierten Analyse unterzogen. Auf Basis dieser fällte der Verwaltungsrat strukturelle wie auch personelle Entscheide. Das neu geschaffene Nationalteams Committee einerseits sowie die Bestätigung von Nationaltrainer Simpson andererseits sollen den Nationalmannschaften innerhalb der Swiss Ice Hockey Federation mehr Gewicht verleihen, gleichzeitig aber auch die sportlich bedeutsame Kontinuität sichern.

Der Verwaltungsgrat der Swiss Ice Hockey Federation befasste sich nach der abgelaufenen Saison intensiv mit den Leistungen der Nationalmannschaft und deren Umfeld. Nicht nur die unter den Erwartungen gebliebenen Resultate der Nationalmannschaft an der A-Weltmeisterschaft 2012 wurden beurteilt, es wurde das gesamte Bild und das damit verbundene Abschneiden der Schweizer Nationalmannschaften auf internationalem Parket in den letzten Jahren in die Analyse mit einbezogen. Nach einer intensiven Beurteilung der präsentierten Ausgangslage hat der Verwaltungsrat sowohl strukturelle wie auch personelle Entscheide gefällt.

Um den Nationalmannschaften innerhalb der Swiss Ice Hockey Federation das richtige und notwendige Gewicht zu gewähren, wird die strukturelle Einbettung der Nationalmannschaften angepasst. Die strategischen Geschäfte der Nationalmannschaften werden künftig durch das neu geschaffene Nationalteams Committee vorbereitet, welches beim Verwaltungsrat künftig die relevanten Entscheide beantragen wird. Das Komitee steht unter der Leitung des Direktors Leistungssport, Ueli Schwarz, und setzt sich aus internen Mitgliedern, Delegierter des Verwaltungsrates Pius-David Kuonen und Head of Nationalteams Peter Lüthi, sowie fachkompetenten externen Kräften zusammen. Erfreulicherweise konnten Peter Zahner (CEO ZSC Lions) und Sven Leuenberger (General Manager SC Bern) für das neu geschaffene Nationalteams Committee gewonnen werden.

Die Schaffung dieses Komitees ist letztlich die logische Folge der bereits erfolgten Restrukturierung des Schweizer Eishockeys und wird unter anderem mit der Aufgabe betraut, die Position der Nationalmannschaften im Zusammenhang mit den Spielbetrieben der Ligen zu stärken. Wichtige operative Entscheide werden in diesem Gremium vorbereitet und gefällt, so dass die Abteilung Nationalmannschaften mit möglichst breit abgestützten Entscheiden die Umsetzung angehen kann.

Das Nationalteams Committee wird künftig auch direkte Kompetenzen haben und entsprechende Entscheide treffen können. Insbesondere die Gestaltung der Nationalmannschaftsprogramme sowie die dadurch notwendige Definition der personellen Ressourcen (Staff-Besetzung) sind Sache des Nationalteams Committees.

Der Verwaltungsrat der Swiss Ice Hockey Federation wird neu mit der Aufgabe betraut, auf Empfehlung des Nationalteams Committees sämtliche Headcoaches Herren A, U20 und U18 sowie Frauen A und U18 zu bestimmen.

Die operative Umsetzung des Bereiches Nationalteams sowie deren Delegationsleitung verbleibt Sache des Head of Nationalteams Peter Lüthi.

Im Zusammenhang mit dem neu geschaffenen Nationalteams Committee wurden bereits erste Personalentscheide gefällt. Sean Simpson geniesst weiterhin das Vertrauen des Swiss Ice Hockey Verwaltungsrates und wurde in seiner Position als Headcoach der A-Nationalmannschaft bestätigt.

Weiter wurde entschieden, dass künftig auf der Stufe U18 und auf der Stufe U20 fest engagierte Headcoaches die sportliche Verantwortung für die entsprechenden Teams tragen sollen.

Zudem wurde entschieden, dass sowohl der U18 wie auch der U20 Headcoach als fest definierte Assistant Coaches der A-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft wirken werden und so die sportlich definierte Linie in die jüngeren Spielergenerationen im Sinne der Nachhaltigkeit transferieren werden. Die Personen, welche die Leitung der U20 und der U18 Nationalmannschaft übernehmen werden, sind aktuell in der Evaluation.

Der Verwaltungsrat der Swiss Ice Hockey Federation ist überzeugt, dass mit der zusätzlich akquirierten Fachkompetenz des Nationalteams Committees sowie den bisher gefällten Personalentscheiden die richtigen Massnahmen getroffen wurden, um die Schweizer Eishockey Nationalmannschaften nachhaltig zu stärken und so die realistisch angestrebten, sportlichen Erfolge langfristig sicherzustellen.

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