Shane Prince: Die Schweiz war meine einzige Option

Mittwoch, 2. März 2022, 20:51 - Maurizio Urech

Auch bei heutigen Training in der Cornèr Arena war ein neues Gesicht zu sehen, Shane Prince trainierte zum erstenmal unter Chris McSorley.

Shane Prince Sie haben die letzte Partie mit Automobilist Yekaterinburg am 13. Januar bestritten, nachher wurde die Regular Season der KHL abgebrochen, wie haben Sie sich in der Zwischenzeit Fit gehalten?

"Während der Olympischen Spiele haben wir ein Trainingscamp mit der ganzen Mannschaft abgehalten in dem hart gearbeitet wurde. Natürlich habe ich in den letzten Tagen wegen der Reise nicht trainiert, doch jetzt habe ich hier die Gelegenheit an meiner Fitness zu arbeiten."

Sie bestritten in der Saison 2018/19 16 Spiele für den HCD bevor Sie in die KHL wechselten, was ging damals schief?

"Schwierig zu sagen, es hat mir in der Schweiz gefallen, eine attraktive Liga, ich hatte immer im Hinterkopf die Idee in die Schweiz zurückzukehren. Es war trotz allem eine positive Erfahrung, es passte einfach sportlich nicht. Von Lugano habe ich nur gutes gehört und bin glücklich hier zu sein. In der KHL hat es viele talentierte Spieler, in den letzten Jahren bin ich als Spieler und Person gewachsen, ich bin sicher ein besserer Spieler als vor meiner Zeit in der KHL."

Lugano hat mit Ihnen sechs Ausländer im Kader, keine einfache Situation?

"Dies war mir schon vorher bewusst, sechs Ausländer im Kader zu haben ist wichtig damit man im Falle von Verletzungen eine Option zur Verfügung hat. Wir haben hier viele gute Spieler, falls ich die Chance erhalte werde ich versuchen meinen Beitrag zu geben damit die Postseason von Lugano erfolgreich wird. Ich bin ein offensiver Spieler, der mit viel Aggressivität und Speed versucht in der gegnerischen Zone für Torgefahr zu sorgen."

Was waren Ihre Pläne nach dem Saisonabschluss mit Yekaterinburg?

"Ich hatte nicht vor schon einen Schlussstrich unter die Saison zu ziehen, ich wollte definitiv noch spielen. ich habe noch genügend Energie um meine Saison zu verlängern. Ich wollte zu einem Team wechseln wo ich die Chance habe etwas zu gewinnen. Lugano ist sicher eine gute Wahl und ich bin froh dass ich diese Chance erhalten habe. Mein Ziel war es in die Schweiz zurückzukehren, auch meine Familie ist hier. Die Lebensqualität hier ist hoch, ich habe mit diversen Vereinen gesprochen und micht für Lugano entschieden.Ich habe auch mit Ryan Spooner über seine Zeit hier gesprochen und er konnte mir nur positives über Lugano erzählen."

Sie bestitzen auch die Weissrussische Staarsbürgerschaft, einen Entscheid den Sie aufgrund der aktuellen Ereignisse bedauern?

"Was im Moment passiert ist eine schwierige Situation für die ganze Welt, persönlich bin ich gegen jede Form der Gewalt. Es war eine rein sportlich Entscheidung, niemand konnte vor drei Jahre ahnen dass es zu einer solchen Situation kommen würde. Aber ich bin mir nicht sicher ob ich auch in Zukunft für die Weissrussische Nationalmannschaft spielen werde."