Red Lions Reinach rüsten auf

Sonntag, 12. Januar 2020, 13:18 - Medienmitteilung

Obwohl der Klassenerhalt noch nicht definitiv gesichert ist, hat die sportliche Leitung der Red Lions Reinach mit Trainer Raphael Zahner und Team Consultant Heinz Schlatter in den vergangenen Wochen ihre Hausaufgaben gemacht und im Hinblick auf die Saison 2020/21 ein Team auf die Beine gestellt, das deutlich mehr Routine als bisher aufweist.

Den Abgängen von Gian-Andri Gegenschatz (Rücktritt), Eriks Zubulis (ab sofort beim EHC Thun), Alessandro Köppel (SC Weinfelden), Yannick Jegen (setzt vermehrt auf den Beruf) und Sammy Traxel (Schaffhausen) stehen die Zuzüge von Goalie Kevin Huber (Jahrgang 1993, HC Thurgau, Comeback nach zweijähriger Wettkampfpause) und den vier erfahrenen Stürmern Matteo Torino (1997), Andrej Maraffio (1995, beide vom EC Wil), Michael Nideröst (1986), Daniel Müller (1987, beide zuletzt in Küssnacht) gegenüber. Die zwei Letztgenannten haben in der aktuellen Saison schon einige Spiele mit den Red Lions bestritten und wechseln nun fix zum Aargauer Erstligisten. Dasselbe gilt im Prinzip für Noah Allabauer (1997) und Cyril Meyer (1993), die im Spätherbst 2019 nach Reinach kamen, inzwischen aber bereits zum «Inventar» gehören.

Stand heute haben die Red Lions Reinach damit bereits 19 Spieler unter Vertrag und sind vor allem auf den Center-Positionen besser besetzt. Michael Niederöst und der frühere NLB-Spieler Daniel Müller (HC Thurgau, La Chaux-de-Fonds) bringen fehlende Routine und Skorer-Qualitäten ein. Das Kader soll in den kommenden Tagen mit zwei Verteidigern und einem weiteren Stürmer komplettiert werden. Raphael Zahner bleibt auch in der Saison 2020/21 verantwortlicher Headcoach.

Erfreuliche News gibt es bei den Aargauern auch neben dem Eis. So haben die wichtigsten Sponsoren und Mitglieder des Business Clubs durchs Band signalisiert, dass sie das im Frühjahr 2017 gestartete 1.-Liga-Projekt weiterhin unterstützen werden. Zum Erfolg beigetragen hat zudem eine geniale Aktion der Marketingabteilung. Sie hat es verstanden, mit dem «Verkauf» der Heimspiele an Gemeinden und Firmen die Bevölkerung des Wynentals und des Suhrentals vermehrt für den Eishockeysport zu begeistern. Auf dieser Schiene will der Klub nun weiterwachsen und letztlich zu dem werden, was er sich 2017 auf die Fahne geschrieben hat – einem echten Leistungszentrum für die hockeybegeisterte Jugend und ein Spungbrett für Talente, die andernorts durch den Raster gefallen sind.