Ohtamaa: "Ich wollte eine neue Realität kennenlernen"

Freitag, 30. August 2019, 20:24 - Maurizio Urech

Weltmeister Atte Ohtamaa trainierte heute Morgen zum Ersten Mal in der Cornèr Arena, nachher stellte er sich den Medien.

Lugano hat am Dienstag Ihre Verpflichtung bekannt gegeben, Sie waren ja noch unter Vertrag mit Kärpät Oulu, wie kam es zu diesem Transfer ?

«Ich war effektiv noch bei Kärpät unter Vertrag aber ich wollte etwas neues sehen solange diese Möglichkeit besteht, hier in Lugano habe ich diese, ich hoffe dem Team helfen zu können und nach zwei Monaten werden wir sehen was passiert, mein Focus liegt auf den nächsten Trainings und den Spielen. Auch wenn ich einen 5-Jahresvertrag mit Kärpät unterschrieben habe, hatte ich dem Verein schon mitgeteilt dass ich auch an etwas neues denke.»

Mit Sami Kapanen trainiert ein Landsmann Lugano sicherlich ein Vorteil für Sie?

«Ich habe mit ihm gesprochen als ich eine neue Herausforderung suchte und es hilft mir sicher um mich schneller im neuen Team zu integrieren und das Spielsystem zu verstehen wenn der Coach die gleiche Sprache spricht.»

Jetzt hat Lugano fünf Ausländer unter Vertrag dies erhöht den Konkurrenzkampf unter euch.

«Wichtig ist dass alle fünf dem Team helfen können, jeder wird sicherlich sein bestes geben und dies ist auch meine Aufgabe, wer dann spielen wird, ist die Entscheidung des Coaches.»

Sie gelten als ein Verteidiger der vor allem defensiv sehr stark ist, heute haben Sie mit Elia Riva, einem jungen Verteidiger trainiert.

«Ich versuche immer ein Vorbild zu sein, wie schon gesagt ich will mit Lugano Erfolg haben und meine Mitspieler besser machen, dies ist mein Ziel. Ich konnte mich auch schon in der Stadt umsehen, es könnte nicht besser sein, wir haben alles selber in der Hand. Ich weiss dass man hier schon grosse Erfolge feiern konnte, daher ist Lugano für mich eine grosse Chance»

Vor wenigen Monaten haben Sie mit Ihrer Nationalmannschaft die Goldmedaille an der WM gewonnen, ein emotionaler Moment ?

«Ohne die anderen Erfolge schmälern zu wollen, dieser Titel war sicherlich der grösste Erfolg in meiner Karriere, es war wie ein Traum der wahr wurde. Schon als Kind verfolgt man die eigene Nationalmannschaft daher war es sehr speziell und genau für diese Momente trainiert man als Eishockeyspieler."