KHL: 2. Niederlage in Folge für Omsk

Sonntag, 6. Oktober 2019, 18:34 - Andreas Robanser

Nach der Overtime-Niederlage zuletzt in Sotschi kassierte Avangard Omsk heute bei Lokomotiv Jaroslawl eine 1:2-Pleite.

Avangard Omsk startete mit einer 3:4 OT Niederlage zuletzt in Sotschi in dieses dritte Auswärtsspiel bei Lokomotiv Jaroslawl. Die Eisenbahner kehrten mit zuletzt drei Pleiten in Folge nach Jaroslawl zurück.

In den ersten Minuten gab es kaum wirklich spektakuläre Torszenen. Das Heimteam hatte aber in den ersten Minuten mehr vom Spiel. In der 12.Minute traf Yegor Martynov an der Bande unglücklich Da Costa mit dem Schläger im Gesicht, dafür kassierte er auch vier Strafminuten. Nun gab es auch die ersten gefährlichen Situationen, wobei Omsk Goalie Alexander Sudnitsin einen Daniil Apalkov Schuss gerade noch wegschlagen konnte. Lok machte diesen Vorteil aber durch einen schlechten Wechsel rasch selbst zunichte. Trotzdem gelang Lok nur wenige Sekunden später die Führung. Nach dem gewonnen Anspiel überbrückte die Heimmannschaft bei 4 gegen 4 rasch die neutrale Zone und Anton Lander traf mit einem präzisen Schuss in der 15.Minute.

Avangard blieben aber in der Folge 46 Sekunden Powerplay und Sergei Shumakov gelang es den Puck in der Luft in das Tor abzulenken. Nach längerem Videostudiums wurde der Omsk Treffer aber nicht anerkannt, beförderte Shumakov doch den Puck mit der Hand zum vermeintlichen Ausgleich über die Linie.

Omsk erhielt in der 20.Minute aber die ersten vollen zwei Minuten Powerplay und Shumakov war auch gleich brandgefährlich. Mit 1:0 für die Eisenbahner ging es aber erstmals in die Pause.

Lange dauerte auch diese Überzahl nicht, da dieses Mal Omsk mit einer Strafe antwortete. Bei diesem 4 gegen 4 war es dieses Mal Lokomotiv mit einer tollen Chance. Dabei wusste Omsk-Goalie Alexander Sudnitsin in der 24. Minute nach seiner Abwehr wohl selbst nicht genau wie dieser Save geglückt war. In der 31. Minute sah der Avangard-Schlussmann aber nicht so gut aus. Stéphane Da Costa brachte von der Bande den Puck Richtung Tor und dieser halb Pass halb Schuss fand vorbei an Sudnitsin den Weg in das Tor. Kurz darauf war es auf Seiten von Lok erneut Da Costa der gefährlich wurde. Omsk brauchte einige Zeit doch mit Verlauf wurde die Mannschaft des Zürchers Sven Andrighetto stärker.

In der 45.Minute scheiterte Semyon Koshelev aus kurzer Distanz an Lok Torhüter Ilya Konovalov, doch so wirklich Druck konnte Avangard nicht aufbauen. In der 48. Minute kassierte Shumakov eine Zwei-Minuten-Strafe. Wie im ersten Abschnitt das Heimteam konnte diesmal Omsk profitieren. Schnell ging es nach dem Anspiel Richtung Lok Tor und so traf Pavel Dedunov nach 10 Sekunden Unterzahlspiel zum Anschlusstreffer.

Drei Minuten später fand nach einem Foul von Kovalenko an Andrighetto ein weiteres Überzahlspiel vor. Nur Sekunden später hatte Taylor Beck auch den Ausgleich auf seinem Schläger doch sein Schussversuch prallte an den Pfosten. Avangard konnte aber auch trotz des Anschlusstreffers nicht mehr zulegen und knapp vor dem Ende hätte es auch 3:1 für Lokomotiv stehen können. Ein Schuss auf das bereits leere Omsk Tor traf nur den Pfosten.

Sven Andrighetto stand über 19 Minuten am Eis und gab drei Torschüsse ab. Am Ende blieb der Stürmer erstmals nach sechs Spielen wieder ohne einen Scorerpunkt.