Rettet lokale Gruppe Genf-Servette?

Donnerstag, 11. Januar 2018, 06:22 - Martin Merk

Bei Genf-Servette sind die finanziellen Probleme weiterhin ungelöst. Zwar werden die Löhne den Spielern pünktlich bezahlt, doch laut Westschweizer Medienberichten ist man bei den Sozialleistungen im Rückstand. Laut "Le Matin" droht ein Loch von acht Millionen Franken.

Grund ist unter anderem, dass man eine Finanzspritze der Arenainvestoren einplante. Da sich die Gespräche um die Arena mit der Stadt verzögern und die Investoren den Behörden misstraut, floss diese aber nicht, auch wenn es zuletzt wieder Gespräche gab. Nun scheint im Hintergrund eine Gruppe von rund zehn lokalen Personen, darunter Gönner und auch frühere Mitglieder der Clubführung, sich bereit zu stellen um möglicherweise das Zepter vom aktuellen Besitzer Hugh Quennec zu übernehmen, falls er die Finanzkrise nicht lösen können sollte. Mittlerweile wurde auch die Liga aktiver. Die Zeitung sah am Dienstag in Genf den Liga-Direktor Denis Vaucher auf der Tribüne und vermutet, dass er nicht bloss wegen dem Spiel da war.