Kein KHL-Boykott in PyeongChang

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 20:26 - Pascal Zingg

Die KHL macht ihre Drohung nicht wahr und pausiert während den Olympischen Spielen von PyeongChang wie geplant.

Die KHL hatte gedroht, dass sie im Falle eines Ausschlusses der russischen Olympia-Delegation ihren Meisterschaftsbetrieb nicht pausieren würde. Neben der russischen Nationalmannschaft hätte dies auch einige andere Nationen hart getroffen. In der KHL sind auch viele Tschechen, Finnen, Schweden und Kanadier beschäftigt.

Nach wie vor ungewiss ist die Situation bei der russischen Nationalmannschaft. Zwar hat der russische Verband eine Teilnahme des Männerteams bereits zugesichert, das unter neutraler Flagge teilnehmen wird, doch noch ist unklar wie dieses ausschauen wird.

Bei den Frauen wurden sechs Spielerinnen auf Grund von Dopingvergehen gesperrt. Es ist deshalb noch nicht klar, ob die Russinnen überhaupt antreten. Diskussionen sollen in den kommenden Tagen stattfinden.