NHL: Pittsburgh mit 3. Sieg

Dienstag, 7. Juni 2016, 05:02 - Maurizio Urech

Die Pittsburgh Penguins brauchen nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen die San Jose Sharks nur einen Erfolg zum Stanley-Cup-Sieg.

Auch für die 4. Partie musste San Jose ohne Stürmer Tomas Hertl auskommen dem wegen einer Knieverletzung das Saisonende droht. Wie in den bisherigen Spielen erwischte Pittsburgh den besseren Start und erspielte sich diverse Chancen und der Führungstreffer in der 8. Minute durch Cole der einen Abpraller nach einem Schuss von Malkin verwertet war die logische Folge davon. Erst in der zweiten Hälfte kamen die Sharks besser ins Spiel, doch Murray legte sein Veto bei Schüssen von Burns und Pavelski ein.

Auch im Mitteldrittel änderte sich das Spielgeschehen nicht. Bei San Jose fand die Offensive bis zur Spielhälfte nicht statt, beim zweiten Powerplay für Pittsburgh dauerte es genau 9 Sekunden bis Malkin nach einem Schuss von Kessel zum 2:0 abstaubte. Immerhin sorgte Spaling mit seinem Lattenschuss für ein rares Highlight für die Sharks, Couture hatte wenig später eine ausgezeichnete Chance, doch sein Schuss war zu hoch angesetzt und ein letztes Powerplay war zu kompliziert angelegt.

Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Sharks und erspielten sich endlich Chancen. Couture gab ein Zuspiel zu Marleau, der alleine vor Murray auftauchte, den Puck aber nicht an ihm vorbeibrachte. Nach einer weiteren vergebenen Chance durch Pavelski stand Karlsson in der 49. Minute am richtigen Ort um eine abgelenkte Scheibe zum Anschlusstreffer zu verwerten. Pavelski vergab nach einem Zuspiel von Marleau die nächste Chance zum Ausgleich, Pittsburgh kam zu einigen Kontern. Cullen scheiterte aus zentraler Position an Jones, wenige Sekunden später bediente Hagelin Fehr, der genau in die Hohe Torecke zum 3:1 traf. In den letzten 118 Sekunden spielte San Jose ohne Torhüter, Murray stoppte einen letzten Versuch von Pavelski und Pittsburgh konnte einen verdienten Sieg feiern auch wenn man vielleicht im letzten Drittel zu passiv war.

In 72 Stunden hat man die Gelegenheit den Stanley Cup vor eigenem Publikum zu gewinnen. San Jose hat nur eine Chance wenn ihre Leaders wie Burns, Marleau, Pavelski und Thornton, die bisher enttäuschten, endlich entscheidende Impulse setzen können.