Stimmen zum Finaleinzug von Lugano

Montag, 28. März 2016, 20:52 - Maurizio Urech

Nach dem dramatischen Ende der Halbfinalserie zwischen dem HC Lugano und Genf-Servette sind wir auf Stimmenfang gegangen.

Philippe Furrer:"Es ist ein Gefühl der Erleichterung, ein grosses Glücksgefühl diese Serie entscheiden zu können, vor unseren Fans denen wir diesen Sieg widmen und jetzt wollen wir den Titel gewinnen. Sicherlich speziell dass wir das Finale ausgerechnet gegen den SCB bestreiten werden, in einem Interview im Sommer habe ich mir gewünscht dass wir gegen sie im Finale stehen und gewinnen, der erste Teil ist schon mal eingetreten. Vor dem Penalty musste ich mich einen Moment erholen, die Schmerzen vergessen, doch ich wollte den Penalty unbedingt selbst schiessen, ich wusste ich hatte eine Chance gegen Mayer der mich nicht kannte."

Doug Shedden (Trainer HC Lugano):"Ich fühle mich erleichtet, ich wollte nicht noch einmal sechs Stunden in den Bus steigen um nach Genf zu fahren, ich bis Stolz auf die jungs, auch heute waren wir in der Verlängerung das bessere Team und im Gegensatz zur letzten Partie in Lugano haben wir das Spiel auch gewonnen. Falls Furrer nicht in der Lage gewesen wäre den Penalty zu schiessen, wären es Sannitz, Lapierre, Walker oder Hirschi gewesen. Er fühlte sich gut, was für ein Finish. Endlich klappt es auch für mich persönlich mit dem Finaleinzug. Das Finale hätte auch von einem Hollywood Film stammen können, eine volle Hütte und dann dieses Finale."

Goran Bezina (Genf-Servette):"In der Verlängerung waren wir zu passiv, haben eine Strafe kassiert und dann einen Penalty der uns das Genick gebrochen hat, schade so zu verlieren. Es ist frustrierend so aus den Playoffs auszuscheiden nach einer sehr guten Qualifikation. Wir waren in den meisten Partien die bessere Mannschaft und müssen uns an der eigenen Nase nehmen, wir hatten die Möglichkeit diese Serie zu gewinnen. Persönlich weiss ich noch nicht wie meine Zukunft aussieht."

Damien Brunner (HC Lugano):"Auch heute haben wir gesehen dass verschiedene Spieler Tore schiessen können, wir machen Druck mit allen Linien und haben einen guten Torhüter. Im Laufe der Playoffs haben wir uns gesteigert nach der ersten engen Partie die wir in Zug gewannen stieg unser Selbstvertrauen, wir waren vom Coach gut eingestellt und konnten daher auch in dieser Serie jeweils reagieren und fanden den Weg zum Sieg. Heute geniessen wir diesen Erfolg um uns dann auf den SCB zu fokussieren."

Chris Mc Sorley (Trainer Genf-Servette)"Ein enttäuschendes Ende für uns nach einer ausgeglichenen Serie. Wir hatten in dieser Serie mit vielen Problemen zu kämpfen gaben aber nie auf. Heute gingen wir zweimal in Führung konnten diese aber nicht verteidigen, Lugano war am der 50. Minute und in der Verlängerung spielbestimmend, es ist trotzdem frustrierend so zu verlieren. Wir hatten unsere Chancen wie im letzten Spiel als wir es nicht geschafft haben den entscheidenden Treffer ins leere Tor unterzubringen. Hier in Lugano haben wir in den letzten Jahren viele wichtige Siege gefeiert, heute müssen wir mit einer Niederlage im Gepäck heimfahren und beenden so eine gute Saison."

Gregory Hofmann (HC Lugano):"Wir sind glücklich über diesen Erfolg, das Publikum hat uns in der Overtime gepusht, Bertaggia hatte mit seinem Pfostenschuss Pech, doch wir haben weiterhin Druck gemacht und die Genfer zu Fehler verleitet, chapeau an Furrer ! Was für ein Moment, was für Emotionen, die Piste ist explodiert, schwierig das ganze in Worten zu fassen. Wir müssen mit den Füssen auf dem Boden bleiben, auf uns wartet eine best-of-seven Serie gegen den SCB, ab Mittwoch konzentrieren wir uns darauf."