Frauen-U18: Schweiz gewinnt erneut

Donnerstag, 3. April 2014, 22:18 - Daniel Monnin

Das Schweizer Frauen-U18-Team führt an der U18-WM Division I in Füssen vor dem "Endspiel" gegen Deutschland die Tabelle mit vier Siegen an. Im vierten Spiel schlugen die Schweizerinnen Grossbritannien mit 8:0. Alina Müller schoss fünf Treffer und Torhüterin Andrea Brändli feierte ihren dritten Shutout in Serie.

Die Schweizerinnen hatten gegen die bisher unter ihrem Wert geschlagenen Britinnen Mühe, ins Spiel zu finden, doch nach den ersten beiden Toren durch Alina Müller und Dominique Rüegg am Ende des ersten Drittel löste sich der Knoten und der vierte Sieg in Serie geriet nie mehr in Gefahr.

Wie bereits in allen Spielen zuvor, kamen sämtliche Feldspielerinnen zum Einsatz. Am Torregen waren denn auch alle vier Sturmformationen beteiligt. Damit kommt es am Freitagabend zum (gemeinhin erwarteten) "Finalspiel" zwischen Gastgeber und letztjährigem Absteiger Deutschland und der Schweiz.

Die Schweizerinnen führen die Tabelle verlustpunktlos an, Deutschland steht nach der Niederlage gegen Frankreich unter Zugzwang. Auf den Turniersieger wartet nicht nur eine Goldmedaille, sondern auch der Aufstieg in die Top Division mit den besten acht Nationen der Welt.

Schweiz - Grossbritannien 8:0 (2:0, 3:0, 3:0)

Tore: 18. Alina Müller (Allemann) 1:0. 19. Rüegg 2:0. 28. Alina Müller (Ryser) 3:0. 30. Alina Müller (Rüegg, Staiger, Ausschluss Butterfield) 4:0. 36. Cantamessi (Staiger) 5:0. 47. Alina Müller (Rüegg, Ausschluss Sigrist!) 6:0. 48. Alina Müller (Ryser) 7:0. 50. Ryser (Bosshard, Quennec) 8:0.

Strafen: Schweiz 2 x 2 Minuten, Grossbritannien 1 x 2 Minuten.

Schweiz: Brändli; Staiger, Rensch; Sigrist, Gianettoni; Hänggi, Weiss; Wyss; Rüegg, Desboeufs, Alina Müller; Gubler, Ryser, Janine Müller; Bosshard, Allemann, Quennec; Cantamessi, Vicha.

Bemerkungen: Schussverhältnis 47:14. Beste Spielerin: Alina Müller.

Resultate: Schweiz - Grossbritannien 8:0 (2:0, 3:0, 3:0). Frankreich - Deutschland 3:2. Nowegen - Slowakei 3:1. - Rangliste: 1. Schweiz 4/12. 2. Deutschland 4/9. 3. Frankreich 4/8. 4. Norwegen 4/6. 5. Slowakei 4/1. 6. Grossbritannien 4/0.