Montreal weiter, Flyers mit Showdown

Donnerstag, 13. Mai 2010, 03:40 - Pascal Zingg / Dennis Schellenberg

Die Montreal Canadiens entscheiden auch das siebte Spiel gegen Pittsburgh für sich. Philadelphia erzwingt mit Heimsieg die "Belle".

Die Penguins waren zu Beginn des Spiels sichtlich nervös. Sidney Crosby wanderte bereits nach zehn Sekunden auf die Strafbank. Die Canadiens zeigten sich kaltblütig und gingen sogleich 1:0 in Führung. Der Fehlstart war Gift für die Moral der Penguins. Es passte nun gar nichts mehr zusammen. In der 26. Minute gelang Moen gar ein Shorthander zum 4:0. Das Spiel schien entschieden.

Die Penguins zeigten jedoch, dass sie nie aufstecken. Nach einem Goaliewechsel kämpften sie sich bis zur 40. Minute nochmals auf 4:2 heran. Im letzten Drittel scheiterte der Titelverteidiger einmal mehr an Jaroslav Halak. Als man schliesslich einen Wechselfehler beging, besiegelten die Habs das Schicksal der Pinguine. Gionta traf im Powerplay zum entscheidenden 5:2.

Mit dem Aus der Penguins endete auch eine Ära. Spiel 7 war das letzte NHL-Spiel in der altehrwürdigen Mellon Arena. Ab nächster Saison werden die Pittsburgh Penguins im neuen Consol Energy Center spielen.

Die Philadelphia Flyers konnten einen 0:3-Rückstand in der Serie wettmachen und erzwingen ein siebtes Spiel im "Garden" in Boston. Kapitän Mike Richards brachte die Flyers früh im Spiel auf die richtige Spur, die sie nie mehr verliessen. Brieres 2:0 kam im zweiten Drittel. Bostons Reaktion liess lange auf sich warten und kam eine Minute vor Schluss, was allerdings zu spät war. Milan Lucic vermieste Michael Leighton den Shutout, der den verletzten Brian Boucher im Tor vertritt. Boucher wurde indes als Verlust für die restlichen Playoffspiele gemeldet. Er fehlt zirka rund einen Monat.

Western Conference:
San Jose - Chicago

Eastern Conference:
Pittsburgh - Montreal 3:4
Boston - Philadelphia 3:3