Brasey: Basel oder Biel? Geht auch Schaller?

Dienstag, 4. Februar 2003, 00:00 - Martin Merk

Seit knapp einer Woche gehört der 39-jährige Verteidiger Patrice Brasey nicht mehr zum Kader von Genf-Servette, weil ihn der Trainer Chris McSorley nicht mehr wollte. Nachdem er anfänglich vom Rücktritt gesprochen hatte, scheint er nun doch nicht mehr so abgeneigt, die Karriere oder zumindest noch diese Saison bei einem anderen Club fortzusetzen. Hauptinteressenten sind die beiden einzigen ambitionierten NLB-Clubs Basel und Biel, welche um die restlichen Spieler auf dem Markt kämpfen. Biel "führt" nach der Verpflichtung von Boris Leimgruber in diesem Transfer-Geplänkel 1:0. Heute nun setzte sich Brasey erst mit den Verantwortlichen des EHC Biels zusammen und am späteren Nachmittag war er in Basel. Grösster Knackpunkt: Die Verpflichtung müsste bis am Samstag über die Bühne sein und Servette den Vertrag auflösen und die Transfermodalitäten unterschreiben. Eigentlich keine Sache, doch sind die Genfer in solchen Angelegenheiten äusserst unkooperativ. So musste etwas André Baumann wochenlang warten, bis er nach Rapperswil konnte und für Michel Fäh, der den Club ebenfalls während dieser Saison verliess, fand der geplante Wechsel zu den GCK Lions nicht statt. In Genf droht währenddessen weiteres Ungemacht: Pascal Schaller soll sich gemäss der "Tribune de Genève" ebenfalls mit McSorley verstritten haben und soll spätestens Ende Saison trotz laufendem Vertrag gehen. Er soll gemäss "Le Matin" bei Ambrì und Bern im Gespräch sein.