Nazi-Skandal in der DEL

Donnerstag, 7. März 2002, 00:00 - -

Während sich in der NLA vieles um Todd Eliks berühmter Mittelfinger dreht, weht in der DEL auch in dieser Hinsicht ein "härterer" Wind.
Es war ein faires Dienstags-Spiel in der DEL zwischen den Iserlohn Roosters und den Eisbären Berlin (0:3), bis der Amerikaner Scott Levins (Berlin) und sein Kontrahent Lars Müller (Iserlohn) wegen einer Schlägerei auf die Strafbänke geschickt wurden. Der US-Amerikaner beschimpfte Müller danach als "fucking German Nazi-Schwein", was er später mit Wehmut auch zugab, und ging mit dem Stock gar auf einen Zeitnehmer los. Was er jedoch dementierte ist der Vorwurf, dass er seine Beschimpfungen mit dem Hitler-Gruss "gekrönt" haben soll. Der Spieler erhielt nun von seinem Verein eine Busse, die dem Anne-Frank-Zentrum gespendet wird und muss mit disziplinarischen Massnahmen der Liga rechnen, ein Ermittlungsverfahren wurde bereits eingeleitet.