Romanenghi: Werde nicht vom Konzept abweichen

5.11.2018 - Von Maurizio Urech

Der HC Lugano trifft morgen im Achtelfinal-Hinspiel in der Cornèr Arena auf Frölunda Göteborg dem Co-Leader der SHL und klarer Favorit in dieser Paarung, auch weil die Bianconeri ohne zwei Ihrer absoluten Leistungsträger Jani Lajunen und Maxim Lapierre antreten müssen. Nach dem heutigen Training haben wir mit Stürmer Matteo Romanenghi und Coach Greg Ireland gesprochen.

Matteo Romanenghi: Ihr seid in einem positiven Moment. Nach der Meisterschaft spielt ihr morgen in der CHL gegen Frölunda. Wie wichtig wird es für euch sein weiterhin diszipliniert zu spielen?

Sicherlich muss die Basis unseres Spiels so sein wie in den letzten Partien, morgen treffen wir auf eines der besten, wenn nicht das beste Team in Europa. Wir wissen noch nicht genau wie sie spielen werden, aber wir werden nicht von unserem Spielkonzept abweichen.

Jetzt spielt ihr wieder kompakt als fünf in der Defensive wie auch in der Offensive. Auch ein Faktor für die guten Resultate?

Genau dies fehlte uns in der ersten Phase der Saison. Unser Spiel hing von den einzelnen Spielern ab, nicht vom Kollektiv. Aber in den letzten 6-7 Spielen hat sich dies geändert und auf diesem Weg müssen wir weiterfahren.

Seit diesem Wochenende ist Bertaggia zurück, eurer Block zusammen mit Fazzini funktioniert sehr gut, ihr seid drei die viel Speed und Energie aufs Eis bringen.

Alessio ist enorm wichtig. Er ist nicht nur schnell, sondern versteht es auch den Puck in der Offensiv-Zone zu halten. Dies eröffnet uns die Chance gefährlicher zu sein.

Als Center werden Sie morgen eine besonders wichtige Aufgabe haben. Wurden die Face-Offs von Frölunda schon analysiert?

Dies gehört auch zu meinen Aufgaben. Wir werden Videos von Frölunda morgen sehen und natürlich gehören auch zu den wichtigen Details die Face-Off, die wir genau unter die Lupe nehmen werden.

Greg Ireland: Ihr wart fast schon aus der CHL ausgeschieden, die zwei Siege gegen Jyväskylä waren vor allem wichtig für euer Selbstvertrauen.

Ireland: Es war sicher ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir hatten in Finnland Einzelgespräche mit den Spielern und ich glaube, dass diese zwei Spiele das Beste in uns herausgebracht haben, vor allem was die kämpferische Einstellung anbetrifft. Spielerisch war es nicht berauschend, aber darauf konnten wir aufbauen und einer der Spieler sagte zu mir, jetzt sehe ich endlich «unser» Team wieder. Natürlich haben wir unser Niveau gesteigert, doch wir sind noch lange nicht dort wo wir sein wollen.

In die morgige Partie steigen wir mit wichtigen Absenzen, aber dies ist eine Chance für andere Spieler diese Lücke zu füllen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Für mich als Coach gut zu sehen ist, dass Hofmann immer besser wird, aber auch andere Spieler wie Romanenghi und Morini haben sich in den letzten 6-7 Spielen enorm gesteigert und auch wichtige Tore geschossen. Aber diese haben ihren Ursprung in der defensiv Arbeit, daraus kann man dann offensiv etwas kreieren.

Wir treffen morgen auf einen starken Gegner, der nicht nur gut gecoacht ist, sondern auch offensiv stark ist. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, ansonsten werden wir dafür bestraft. Frölunda ist ein routiniertes Team, welches fast keine Schwachpunkte hat.

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Romanenghi

Luganos Matteo Romanenghi mit einer Tormöglichkeit. Foto: Philipp Hegglin
 

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