Montag, 27. Dezember 2010 // 20:15 Uhr.

Begegnung des 83. Spenglercups, 2. Spiel

6 : 1
(0:0, 3:0, 3:1)
Team CanadaSpartak Moskau (RUS)

Kleine Hilfe HockeyGraph.
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HockeyGraph©


Matchtelegramm

7580
 

Vaillant Arena, Davos

   · 6432 Zuschauer (84% Auslastung.)

 
 

!
 

Schiedsrichter

   · Brent Reiber / Stephane Rochette
   · Roger Arm
   · Sylvain Losier (CAN)

!
 

Tore

   · Game winning goal: Yanick Lehoux
   · 3 der 7 Tore fielen nicht bei 5 gegen 5!
 

 
 

!

Martin Kariya (#75)
(Cory Murphy, Joel Kwiatkowski)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 4)
1:0 21:45 
Yanick Lehoux (#62)
(Glen Metropolit, Brett McLean)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 3)
2:0 33:14 
Micki Du Pont (#25)
(Travis Roche)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 4)
3:0 34:05 
Eric Landry (#19)
(Joel Kwiatkowski, Brendan Brooks)
(bei 5 gegen 5)
4:0 46:08 
Josh Holden (#27)
(Serge Aubin)
(bei 5 gegen 5)
5:0 55:35 
 55:55 5:1
Mikhail Yunkov (#79)
(Roman Lyuduchin, Alexander Suglobov)
(bei 5 gegen 5)
Glen Metropolit (#50)
(Micki Du Pont, Brett McLean)
(bei 5 gegen 5)
6:1 56:22 
 

Strafen



 

 
 

!


 03:55
Yevgeny Lapenkov (#96)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
Domenico Pittis(#9)
Stockschlag: 2 Min.
 
05:09 
Curtis Murphy(#41)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
07:18 
 07:18
Jurai Mikush (#38)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
Cory Murphy(#21)
Crosscheck: 2 Min.
 
14:46 
Josh Holden(#27)
Hoher Stock: 2 Min.
 
16:14 
Joel Kwiatkowski(#8)
Disziplinarstrafe (Übertriebene Härte): 2 Min.
 
16:55 
 16:55
Jurai Mikush (#38)
Disziplinarstrafe (Stockschlag): 2 Min.
 
 18:01
Unbekannter Spieler
Unkorrekter Spielerwechsel: 2 Min.
 
 19:43
Mikhail Ryazanov (#34)
Haken: 2 Min.
 
 20:38
Oleg Piganovich (#77)
Crosscheck: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 67 Sekunden) 
Unbekannter Spieler
Unkorrekter Spielerwechsel: 2 Min.
 
25:45 
Jean-Pierre Vigier(#24)
Beinstellen: 2 Min.
 
26:30 
Brendan Brooks(#26)
Haken: 2 Min.
 
30:02 
 32:41
Roman Lyuduchin (#88)
Beinstellen: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 33 Sekunden) 
 32:58
Grigory Zheldakov (#72)
Ellbogencheck: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 67 Sekunden) 
Cory Murphy(#21)
Beinstellen: 2 Min.
 
36:15 
 58:02
Grigory Zheldakov (#72)
Haken: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 118 Sekunden) 
Micki Du Pont(#25)
Behinderung: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 81 Sekunden) 
58:39 
 

Statistik



 
6Tore1
3/10Powerplaytore /-chancen0/9
6:46Powerplayzeit11:14
2:15Zeit pro PowerplaytorNV
0Shorthander0
0Tore ins leere Tor0
0Tore ohne Torhüter0
10Total Assists2
0Penalties*0
10Strafen9
20Strafminuten18
38:15Führungszeit0:00
21:45Unentschieden21:45
*verursacht
 

Aufstellung



 

 
 

!

#
NameToA1A2PuSM
38Jeff Deslauriers00000
29Tyler Moss00000
8Joel Kwiatkowski01122
21Cory Murphy01014
41Curtis Murphy00002
77Travis Roche01010
7Mark Popovic00000
25Micki Du Pont11022
61Blaine Down00000
16Duvie Westcott00000
10Serge Aubin01010
27Josh Holden10012
75Martin Kariya10010
15Brett McLean00220
50Glen Metropolit11020
24Jean-Pierre Vigier00002
28Mark Bell00000
9Domenico Pittis00002
62Yanick Lehoux10010
12Pascal Pelletier00000
19Eric Landry10010
26Brendan Brooks00112
#
NameToA1A2PuSM
39Dominik Hasek00000
50Alexey Yakhin00000
77Oleg Piganovich00002
3Alexander Budkin00000
7Ivan Baranka00000
72Grigory Zheldakov00004
4Yakov Seleznev00000
34Mikhail Ryazanov00002
57Dmitry Vishnevsky00000
33Denis Bodrov00000
13Alexey Shkotov00000
96Yevgeny Lapenkov00002
9Alexander Suglobov00110
14Stefan Ružicka00000
38Jurai Mikush00004
92Branko Radivojevic00000
83Kirill Knyazev00000
19Yevgeny Fedorov00000
75Alexander Yunkov00000
79Mikhail Yunkov10010
88Roman Lyuduchin01012
Abkürzungen
To: Tore, A1: 1. Assist, A2: 2. Assist, SM: Strafminuten
Bericht:

Powerplaykönige triumphieren über die Russen



Von Leroy Ryser

Im ersten Spiel der Kanadier gewinnen diese gegen das Russische Team Spartak Moskau mit 6:1. Das Resultat ist sehr deutlich und sagt einiges über die Partie aus, denn heute Abend hatten die Russen nicht gerade viel zu melden. Mit hartem und kämpferischem Einsatz, sowie Effizienz gewinnen die Kanadier verdient ihre ersten Punkte. Bei 19x2 Strafminuten wurde vor allem auch in den Special Teams ein Unterschied deutlich.

Am Abend des zweiten Spieltages am Spengler Cup 2010 konnten nun auch die Kanadier eingreifen. Diese spielen gegen das Team aus Moskau, welche gestern in Ihrer ersten Partie gegen den HC Davos (2:4 verloren) den kürzeren gezogen haben. Einziger Nachteil des Team Canadas ist seit Jahren nachweislich die Eingespieltheit. Die Beantwortung der Frage, wie lange das Team brauchen wird um deren Kollegen auf dem Eis zu verstehen, könnte auch dieses Jahr entscheidend sein.
Dass bei den Kanadiern die Laufwege des Kollegen noch nicht allzu vertraut waren, sah man dann in der Partie vor allem in den ersten 10 Minuten. Zwar war das erstmals in schwarz spielende Heimteam besser, es konnten aber keine zwingenden Möglichkeiten entstehen. Anders dann nach der Mitte des Drittels, als die Kanadier aus dem zunehmenden Druck bessere Chancen schöpften, schlussendlich aber mehrfach am auftrumpfenden Hasek scheiterten. Der Tscheche zeigte eine tolle Partie und liess die Gegner mit seinem extravaganten Stil verzweifeln. In der Partie schien das gewisse etwas vorhanden zu sein. Beide Teams hatten Chancen und mehrere Rangeleien zeigte auf beiden Seiten der Wille zum Sieg. Trotzdem waren alles in allem die Kanadier besser. Sie versuchten sich mehr am Tore schiessen, vor allem mit Vorstössen über die Seite und den folgenden Querpässen in die Mitte wollten Sie zum Erfolg kommen, welcher aber bis zur ersten Pause noch ausblieb.

Zu Beginn des zweiten Drittels konnte dann die „Ahorn-Crew“ im Stande von 0:0, zu 66 Sekunden in doppelter Überzahl antreten. Bekanntlich spielen die meisten der zusammengewürfelten Truppe bei den Vereinen in den Powerplaylinien, sodass diese darin äusserst erfahren sein sollten. Dies zeigte sich dann in dieser Überzahlsituation, in welcher Sie zur ersten Führung ansetzten. Dank einem Weitschuss von Cory Murphy kam Kariya mit einem Ablenker zu seinem ersten Spengler Cup Tor in diesem Jahre und dergleichen zur Kanada-Führung. Kaum später konnten sich die Moskauer ebenfalls mehrfach in Überzahl behaupten, denn die Truppe von NHL-Legende Mark Messier verursachte viele unnötige Strafen. Spartak machte aber bei sämtlichen 6 gegen 5 Gelegenheiten einen schlechten Eindruck, wobei die Spieler zu statisch waren und deshalb nicht profitieren konnten. Kaum später, zeigten die Kanadier dann den Unterschied auf, von ihrem zum russischen Powerplay. Die Kanadier waren aggressiver, setzten sofort nach und brillierten mit Effizient. Bei der Chance, 100 Sekunden mit 5 gegen 3 zu spielen, wurde das zweite und das dritte Tor erzielt, was zur 3:0 Führung der Kanadier führte. Nach dem Mitteldrittel lag somit erwartungsgemäss der elffache Spengler Cup Triumphator „Team Canada“ mit 3:0 vorne. Die Russen waren deutlich unterlegen und es schien als könnte es noch schlimmer werden, je länger die Partie dauern sollte. Langsam aber sicher waren nämlich die Kanadier miteinander vertraut und schienen deshalb gross aufzutrumpfen.

Zum einen fragte man sich zu Beginn des letzten Drittels ob die Führung für das Team Canada ausreichen würde, zum anderen ob erneut derart viele Strafen nötig sein würden. Bis zur zweiten Pause verteilten die Referees 34 Strafminuten. Im letzten Abschnitt mussten die Herren Reiber und Rochette aber nicht mehr derart häufig eingreifen, dies vielleicht auch, weil die beiden Teams beidseitig auf Sparflamme spielten um für die nächsten Spiele die Kräfte zu sparen. So sah man im letzten Drittel Tore, welche eher zur Fan-Zugabe gehörte als zum eigentlichen Teil des Spiels.
Bis zum Schluss fielen weitere 4 Tore, wobei deren 3 dem Team Canada um Torwart Deslauriers angehörte. So kam Landry in der 47. Minute mit einem Schuss aus dem linken Bullykreis zum 4:0, Holden nach einem tollen Querpass von Aubin zum 5:0, Yunkov zum Ehrentreffer des russischen Traditionsvereines sowie Metropolit welcher mit dem 6:1 den Schlusspunkt setzte. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die harte Gangart der englisch-sprechenden den Moskauern nicht behagte. Sie waren über weite Strecken chancenlos und vermochten den gegnerischen Goalie nicht allzu stark zu beschäftigen. Daher ist der 6:1-Erfolg nicht weit hergeholt und absolut verdient. Am Mittwochabend kommt es somit zum Showdown in dieser Gruppe zwischen dem HC Davos und dem Team Canada.

Spengler Cup 2010 – Spiel 4

Team Canada – Spartak Moskau 6:1 (0:0, 3:0, 3:1).
Valliant Arena. – 6432 Zuschauer. – SR Reiber Brent, Rochette Stephane; Arm Roger, Losier Silvain.
Tore: 21:45 Kariya (Murphy Cory, Kwiatkowski/Ausschluss Piganovich) 1:0, 33:14 Lehoux (Metropolit, McLean/Ausschluss Lyuduchin, Zheldakov) 2:0, 34:05 Dupont (Roche/Ausschluss Zheldakov) 3:0, 46:08 Landry (Kwiatkowski, Brooks) 4:0, 55:35 Holden (Aubin) 5:0, 55:55 Yunkov (Lyuduchin, Suglobov) 5:1, 56:22 Metropolit (Dupont, McLean) 6:1.
Strafen: 10x2 Strafminuten gegen das Team Canada, 9x2 Strafminuten gegen Spartak Moskau.
Team Canada: Deslauriers; Kwiatkowski, Popovic; Murphy Cory, Westcott; Murphy Curtis, Dupont; Roche, Down; Pelletier, Aubin, Pittis; Vigier, Landry, McLean; Metropolit, Holden, Brooks; Bell, Kariya, Lehoux.
Spartak Moskau: Hasek; Bodrov, Baranka; Ryazanov, Vishnevsky; Piganovich, Budkin; Zheldakov, Seleznev; Lapenkov, Lyuduchin, Knyazev; Suglobov, Ruzicka, Radivojevic; Mikush, Shkotov, Fedorov; Yunkov Alexander, Yunkov Mikhail.