Montag, 28. Dezember 2009 // 20:15 Uhr.

Begegnung des 83. Spenglercups, 6. Spiel

6 : 2
(2:0, 3:2, 1:0)
Team CanadaHC Davos

Kleine Hilfe HockeyGraph.
  • Das Spiel "verläuft" von links nach rechts und ist in Minuten und Drittel aufgeteilt.
  • die gelbe Torlinie (Mitte) gibt nicht die Anzahl Tore, sondern den Vorsprung (zb. +1 bei 3:2) an.
  • der Graph ist in zwei Hälften unterteilt, die Obere für das Heimteam, die Untere für das Gastteam.
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eine genauere Erklärung mit Bild gibt's hier!
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HockeyGraph©


Matchtelegramm

7580
 

Vaillant Arena, Davos

   · 6746 Zuschauer (88% Auslastung.)

 
 

!
 

Schiedsrichter

   · Vyacheslav Bulanov (RUS) / Rick Looker (USA)
   · Roger Arm
   · Tobias Wehrli

!
 

Tore

   · Game winning goal: Mark Bell
   · 2 der 8 Tore fielen nicht bei 5 gegen 5!
 

 
 

!

Jean-Pierre Vigier (#24)
(Jean-Guy Trudel, Richard Jackman)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 4)
1:0 14:17 
Mark Bell (#16)
(Shawn Heins, Curtis Brown)
(bei 5 gegen 5)
2:0 18:22 
Mark Bell (#16)
(Serge Aubin, Richard Jackman)
(Shorthander / 4 gegen 5)
3:0 27:07 
Yannick Tremblay (#38)
(Cory Pecker, Kurtis McLean)
(bei 5 gegen 5)
4:0 31:38 
 32:16 4:1
Nick Naumenko (#98)
(Petr Taticek, Paolo Duca)
(bei 5 gegen 5)
Alexandre Daigle (#9)
(Randy Robitaille, Kurtis McLean)
(bei 5 gegen 5)
5:1 33:55 
 36:22 5:2
Oliver Setzinger (#44)
(Beat Forster)
(bei 5 gegen 5)
Jean-Guy Trudel (#91)
(Jean-Pierre Vigier, Randy Robitaille)
(bei 5 gegen 5)
6:2 48:40 
 

Strafen



 

 
 

!


Brett McLean(#15)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
01:53 
 05:38
Tim Ramholt (#6)
Behinderung: 2 Min.
 
 10:04
Reto von Arx (#83)
Haken: 2 Min.
 
 13:37
René Back (#26)
Behinderung: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 40 Sekunden) 
Shawn Heins(#44)
Haken: 2 Min.
 
20:27 
 24:24
Beat Forster (#29)
Stockschlag: 2 Min.
 
Shawn Heins(#44)
Haken: 2 Min.
 
26:08 
Curtis Murphy(#41)
Haken: 2 Min.
 
38:19 
 43:54
Oliver Setzinger (#44)
Beinstellen: 2 Min.
 
Jean-Pierre Vigier(#24)
Hoher Stock: 2 Min.
 
50:00 
 50:00
Dino Wieser (#56)
Halten: 2 Min.
 
Shawn Heins(#44)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
52:37 
Richard Jackman(#55)
Halten: 2 Min.
 
53:14 
Jean-Guy Trudel(#91)
Hoher Stock: 2 Min.
 
55:42 
Jean-Guy Trudel(#91)
Stockschlag: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 82 Sekunden) 
58:38 
 

Statistik



 
6Tore2
1/5Powerplaytore /-chancen0/9
8:24Powerplayzeit13:44
8:24Zeit pro PowerplaytorNV
1Shorthander0
0Tore ins leere Tor0
0Tore ohne Torhüter0
12Total Assists3
0Penalties*0
9Strafen6
18Strafminuten12
45:43Führungszeit0:00
14:17Unentschieden14:17
*verursacht
 

Aufstellung



 

 
 

!

#
NameToA1A2PuSM
31Wade Dubielewicz00000
32David LeNeveu00000
44Shawn Heins01016
55Richard Jackman00222
41Curtis Murphy00002
77Travis Roche00000
38Yannick Tremblay10010
2Micki Du Pont00000
12Jamie Rivers00000
25Mike Siklenka00000
16Mark Bell20020
37Curtis Brown00110
23Boyd Devereaux00000
9Alexandre Daigle10010
27Randy Robitaille01120
26Brendan Brooks00000
15Brett McLean00002
10Serge Aubin01010
24Jean-Pierre Vigier11022
11Cory Pecker01010
17Kurtis McLean00220
91Jean-Guy Trudel11024
#
NameToA1A2PuSM
30Leonardo Genoni00000
35Reto Berra00000
29Beat Forster01012
78Jan von Arx00000
26René Back00002
41Daniel Widing00000
91Robin Grossmann00000
6Tim Ramholt00002
88Armin Helfer00000
98Nick Naumenko10010
95Juraj Kolnik00000
83Reto von Arx00002
94Peter Guggisberg00000
25Johannes Salmonsson00000
44Oliver Setzinger10012
87Dario Bürgler00000
56Dino Wieser00002
69Sandro Rizzi00000
65Marc Wieser00000
93Noah Clarke00000
17Petr Taticek01010
92Paolo Duca00110
Abkürzungen
To: Tore, A1: 1. Assist, A2: 2. Assist, SM: Strafminuten
Bericht:

Team Canada kontert Davos „kanadisch“ aus



Von Leroy Ryser

In einem attraktiven und schnellen Spiel gewannen die Kanadier verdient mit 6:2. Das Spiel war nicht von Spannung geprägt, weil aber die Kanadier zahlreiche schöne Tore erzielten war es ein tolles Hockeyfest für die Zuschauer in der ausverkauften Valliant Arena. Vor allem tolle Kombinationen, schnelle und zielstrebige Angriffe führten zu den Torerfolgen vom Team Canada. Vielmals waren es aber auch defensive Fehler, welche die Davoser vielleicht aufgrund von Müdigkeit verursachten.

Team Canada gegen den HC Davos, das Duell des Spengler Cups seit Jahren. Es ist das Duell, welches am frühesten ausverkauft ist und am meisten Publikum, auch im TV, anzieht. Die Duelle haben jahrelangen Charakter und besonders in diesem Jahr könnte es eng werden. Beide Teams haben noch 100% der Punkte und deshalb könnte dieses Duell höchste Spannung bieten. Das Spiel ging, den Erwartungen entsprechend, mit viel Furore los. Bereits nach 69 Sekunden stand Alexandre Daigle alleine vor dem Tor, kurz darauf war es Brett McLean und noch ein bisschen später durften die Fans eine erste kleinere Keilerei ansehen. Das Spiel war kein Vergleich zu dem Spiel am Nachmittag. Eine viel höhere Intensität, ein attraktives Hin und Her und beidseitig tolle Chancen.
In der fünfzehnten Minute eröffnete sich dann das Skore. J.-P. Vigier erzielte in einem der Powerplays die Führung, nach einem cleveren Pass von hinter dem Tor. Die Davoser erzielten im Gegenstoss durch Dario Bürgler den vermeintlichen Ausgleich. Der Schiri aberkannte das Tor aber, nach einem kurzen Kamerastudium, Kicktor sein Verdickt. Die Kanadier drückten weiter und erzielten durch Mark Bell verdienterweise das nächste Tor. Kurz vor Schluss des Drittels hatte Shawn Heins einen Genieanfall und spielte durch zahlreiche Beine den Flyers-Kanadier frei. Dieser spielte den Puck Keep Cool am Davoser Hintermann vorbei. Die Kanadier führten nach dem ersten Drittel verdienterweise mit 2:0.

Auch das zweite Drittel startete mit viel Power. Nach nur gerade 26 Sekunden stand Guggisberg alleine vor Dubielewicz. Der Davoser konnte die erste Überzahlsituation in diesem Drittel provozieren, nicht aber das Tor erzielen. Da Heins den Alleinlauf verhindern wollte, hackte er ein und bremste den Davoser regelwidrig. Doch wie im Drittel zuvor waren die Bündner erfolglos. In der nächsten Überzahlsituation der Davoser kam es dann noch schlimmer. Shawn Heins nahm auf der Strafbank platz und schaute zu wie Mark Bell mit einem satten Schuss Genoni in Unterzahl bezwang.
Die Davoser hatten eine kurze Druckphase, beendeten diese aber gleich selber, da sie begonnen hatten fehlerhaft zu spielen. Auf einmal häuften sich die Fehler in der Defensive an, Yannick Tremblay wusste dies auszunützen und erzielte das 4.0. Die Kanadier freuten sich aber ein bisschen zu lange über den Treffer, Nick Naumenko erzielte postwendend, in derselben Minute, den Anschlusstreffer in Form eines Handgelenkschusses von der blauen Linie. Um die Davoser aber gleich wieder zu unterbinden sprinteten Daigle und Tremblay los und erzielten nach einer wunderschöner kanadischen Kombination das 5:1. Doch wirklich zurückgebunden waren die Davoser nicht. Setzinger hauchte mit einem super Weitschusstor erneut Leben ins Davoser Spiel ein. Hin und Her und erneut Hin und Her. Das Spiel war attraktiv fürs Publikum zeigte schöne Tore. Doch auch im zweiten Drittel waren die Kanadier besser. Verdient führten sie nach 40 Minuten mit 5:2.

Im letzten Drittel brauchte es ein bisschen länger bis das erste Tor fiel. Doch erneut waren es die Kanadier welche mit einem 2 gegen 1 Angriff das 6:2 erzielen konnten. J.-P. Vigier hatte auf der rechten Seite genügend Platz, spielte den Puck in die Mitte auf Trudel und dieser schoss genau an Genoni vorbei ins Tor. Den Davosern fehlte wohl die Kraft um im letzten Drittel weitere bewegende Dinge aufs Eis zu bringen. Die drei Spiele in den letzten drei Tagen waren wohl zu viel um das Team Kanada bezwingen zu können. Teils waren die Davoser frustriert, so kam es ab und zu, zu der einen oder anderen Rangelei.
Das Spiel wurde gegen Schluss zunehmend gehässiger. Nach Fouls mit Übertriebener Härte von Shawn Heins und Rick Jackman hatten die Davoser die Chance über 80 Sekunden in doppelter Überzahl zu agieren. Die Davoser nutzten ihre letzte Chance aber nicht, mehrere Blueline Schüsse waren zu harmlos und konnten bereits von den Feldspielern abgefangen werden. Die Kanadier gewannen klar mit 6:2, gegen ein müdes fehlerhaftes Davos. Die Fans hoffen nun bereits auf ein Wiedersehen im Final, was weiterhin gut möglich ist.