Montag, 28. Dezember 2009 // 15:00 Uhr.

Begegnung des 83. Spenglercups, 5. Spiel

1 : 2
(1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.
HC Energie Karlovy Vary (CZE)Adler Mannheim (D)

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HockeyGraph©


Matchtelegramm

7580
 

Vaillant Arena, Davos

   · 6570 Zuschauer (86% Auslastung.)

 
 

!
 

Schiedsrichter

   · Danny Kurmann / Roland Stalder
   · Nicolas Fluri
   · Kohler Andreas

!
 

Tore

   · Game winning goal: Justin Papineau
   ·  
 

 
 

!

Zigmund Palffy (#24)
(Jaroslav Kristek, Marek Melenovsky)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 4)
1:0 12:04 
 59:32 1:1
Mario Scalzo (#79)
(Scott King)
(bei 5 gegen 5)
 65:00 1:2
Justin Papineau (#71)
 
(bei 5 gegen 5)
 

Strafen



 

 
 

!


Milan Hluchy(#79)
Halten: 2 Min.
 
01:59 
 06:08
Frank Mauer (#28)
Beinstellen: 2 Min.
 
Alexander Loginov(#19)
Spielverzögerung: 2 Min.
 
09:05 
 09:33
Cory Urquhart (#81)
Haken: 2 Min.
 
 11:46
Tomas Martinec (#13)
Hoher Stock: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 18 Sekunden) 
 16:01
Felix Petermann (#43)
Halten: 2 Min.
 
 21:02
Nathan Robinson (#9)
Beinstellen: 2 Min.
 
Marek Melenovsky(#5)
Behinderung: 2 Min.
 
25:48 
 28:33
Denis Reul (#29)
Behinderung: 2 Min.
 
Marek Melenovsky(#5)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
29:47 
Milan Hluchy(#79)
Halten: 2 Min.
 
30:59 
Jaroslav Kristek(#16)
Haken: 2 Min.
 
32:50 
 38:02
Felix Petermann (#43)
Disziplinarstrafe (Penalty): 0 Min.
 
 43:16
Tomas Martinec (#13)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
 44:27
Marcus Kink (#17)
Stockschlag: 2 Min.
 
 45:43
Tomas Martinec (#13)
Halten: 2 Min.
 
 

Statistik



 
1Tore2
1/11Powerplaytore /-chancen0/8
12:27Powerplayzeit8:45
12:27Zeit pro PowerplaytorNV
0Shorthander0
0Tore ins leere Tor0
0Tore ohne Torhüter1
2Total Assists1
0Penalties*1
6Strafen10
12Strafminuten18
47:28Führungszeit0:00
17:32Unentschieden17:32
*verursacht
 

Aufstellung



 

 
 

!

#
NameToA1A2PuSM
51Lukas Mensator00000
2Lukas Sablik00000
19Alexander Loginov00002
63Ondrej Nemec00000
21Jakub Cutta00000
91Michal Dobron00000
80Zdenek Kutlak00000
24Atvars Tribuncovs00000
55Roman Prosek00000
3Jan Mucha00000
26Jan Kostal00000
34Vaclav Skuhravy00000
46Petr Kumstat00000
5Marek Melenovsky00114
16Jaroslav Kristek01012
24Zigmund Palffy10010
8Vaclav Pletka00000
23Lukas Pech00000
27Rastislav Dej00000
79Milan Hluchy00004
11Pavel Kubena00000
22Martin Zatovic00000
#
NameToA1A2PuSM
1Lukas Lang00000
31Fred Brathwaite00000
26Chris Schmidt00000
7Pascal Trepanier00000
43Felix Petermann00002
29Denis Reul00002
79Mario Scalzo10010
8Jame Pollock00000
6Sven Butenschön00000
5Andy Hedlund00000
36Yannic Seidenberg00000
71Justin Papineau10010
28Frank Mauer00002
81Cory Urquhart00002
33Michael Hackert00000
18Ahren Spylo-Nittel00000
17Marcus Kink00002
19Colin Beardsmore00000
13Tomas Martinec00006
9Nathan Robinson00002
22Colin Forbes00000
11Scott King01010
Abkürzungen
To: Tore, A1: 1. Assist, A2: 2. Assist, SM: Strafminuten
Bericht:

Torhüter waren besser als die Stürmer...



Von Leroy Ryser

Zusammenfassend war das Spiel zwar spannend und eng, jedoch aber unattraktiv und mit nur zwei Toren mager bestückt. Karlovy Vary und Mannheim trennten sich mit 1:2 n.P. nachdem beide Teams meist in der Chancenauswertung versagten. Die beiden Torhüter Mensator und Lang leisteten gute Arbeit und waren somit auch die besten Spieler auf dem Eisfeld. Das Spiel war spannend, da es meist eng war und zudem eine Verlängerung und Penaltyschiessen zu bieten hatte. Leider waren aber vielen Fehler schuld an der mageren Kost welche die 6570 Zuschauer zu sehen bekamen.

HC Energie Karlovy Vary und die Adler Mannheim spielten in der Nachmittagspartie vom 28.12., dies aber nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Die Deutschen konnten in dieser Saison die Tschechen bereits einmal bezwingen, im August am Kolin-Cup in Zug gewannen diese nach Penaltyschiessen mit 2:1, im Final dieses Vorbereitungsturniers.


Das Spiel glich sich nach einer kurzen Druckperiode von Energie schnell aus, vor allem auch in den ersten zwei Überzahlspielen konnte kein Team die Führung erzielen. Chancen gab es aber genügend, die beiden Heads sahen sich mehrmals gezwungen die Hände hochzuhalten. Die Karlsbader erzielten die Führung erst nach der fünften ausgesprochenen Strafe, Thomas Martinec war zu dieser Zeit auf der Strafbank. Torschütze zum 1:0 war Palffy, dieses entstand nach einem grossen Getümmel seitlich vor dem Tor. Als der Puck in den Torraum gespielt wurde, der Torwart lag bereits auf dem Rücken, reagierte der ehemalige NHL-Star am schnellsten.


Karlovy Vary spielte vor allem in der neutralen Zone clever. Die meisten Angriffe konnten die Tschechen früh abfangen und gleich zum Gegenangriff übergehen. Die Karlsbader konnten die gefährlicheren Angriffe starten und hatten somit auch die besseren Chancen.


Das Spiel kam weiterhin nicht richtig auf Touren, beide Teams wollten keine defensiven Fehler verursachen, so wurde die Offensive teils vernachlässigt, auf Kosten eines attraktiven Spiels. Auch im zweiten Drittel wurden Strafen zu Haufen gepfiffen, auch das steuerte nicht viel zu einem attraktiven Spiel bei, da teils die Strafen auch unnötig ausgesprochen wurden. Die grössten Chancen entwickelten sich somit in den Specialteams. Ob in Unter- oder Überzahl schossen die Tschechen fleissig aufs Tor. In Unterzahl war es Skuhravy, der mit freier Sicht den Goalie aber nicht bezwingen konnte. Ebenfalls in Überzahl hatte Lang viel zu tun, dieser parierte aber alle Schüsse souverän. Die ersten Chancen für Mannheim entstanden in doppelter Überzahl. Zahlreiche Schüsse wurden abgefeuert, doch auch Mensator stand sicher im Tor und liess kein Tor zu. Kurz vor Schluss des Drittels bekamen die Tschechen noch ein Penalty zugesprochen. Lang hatte aber das bessere Ende gegen den Schützen Palffy, somit bliebs auch nach 40 Minuten beim 1:0.


Nach viereinhalb Minuten boten sich die ersten Chancen. Nach den Fouls von Martinec und Kink konnten die Tschechen 49 Sekunden lang in doppelter Überzahl spielen. Doch ähnlich wie die Deutschen liess die Chancenauswertung und der Aufbau im gegnerischen Drittel zu wünschen übrig. Erst als die erste Strafe abgelaufen war, entstand Furore. War der Puck drin, oder war er nicht drin? Schiri Kurmann entschied korrekterweise auf nein, aufgrund dessen aber sprach er eine weitere Strafe aus. Martinec kehrte zur Bank zurück, doch die Tschechen vermochten erneut nicht die Führung auszubauen, trotz weiteren 44 Sekunden 5 gegen 3. Nützt man die Chancen nicht aus rächt sich das meist. Die Deutschen konnten den Druck erhöhen, vielleicht auch weil die Tschechen bereits ein bisschen Müde Beine hatten. Ihr Passives defensives Spiel wurde tatsächlich 30 Sekunden vor Schluss noch bestraft. Mario Scalzo traf von der blauen Linie, nachdem die Deutschen den Torwart mit einem weiteren Feldspielers ersetzt hatten.


Auch in der Verlängerung konnten beide Teams Chancen verzeichnen, doch genau wie zuvor happerte es in der Chancenauswertung. Nach fünf weiteren Torlosen Minuten musste ähnlich wie im Freundschaftsspiel das Penaltyschiessen entscheiden. Auch im Penaltyschiessen glänzten die Torhüter, von 12 Anläufen fanden nur 3 Pucks den Weg ins Tor. Der letzte Torschütze war Papineau welcher als einziger die Schussvariante bevorzugte und den Torwart links oben bezwang. Genau wie in der Vorbereitung bezwingt Mannheim die Karlsbader mit 2:1 n.P.