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U20-WM 2011 in Buffalo (USA)

U20-WM 2011 in Buffalo (USA)

Begehrte Armbänder

05.01.11 | Christian Häusler

Der letzte Tag, der Finaltag. Für Journalisten und Fotografen, der engste Tag eines jeden Turniers. Vorher verteilten sich die akkreditierten Medien auf zwei Stadien nun sind alle beisammen. Reuters ist mit drei oder vier Fotografen vertreten und jeder will den besten Platz. Dasselbe bei den anderen Agenturen. Und so überlegten sich Matthew und Steve, die beiden IIHF Fotografen folgendes.
Für die besten Bilder auf dem Eis wurden extra grüne Armbänder bereit gestellt. Jedes Medium hat Anrecht auf ein Band. Welcher Fotograf, diese Ehre erhält ist jeder Agentur selbst überlassen. Und bei der Verteilung wurde sorgfältig geschaut, das diese Regel eingehalten wurde.



VIP's dank Vitamin B

03.01.11 | Christian Häusler

Nicht nur in der Schweiz kommt man weiter mit Vitamin B, nein auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Karl so heisst der Vermieter unseres Bed and Breakfast. Er ist wie die meisten Amerikaner ein Sportfanatiker. Neben Football sieht er sich auch die Spiele der Juniorenweltmeisterschaft an.
Und dies nicht von irgend einem Platz im Stadion nein, dank Beziehungen schaut er sich das Treiben auf dem Eis aus einer Suite an.
Als ausgewanderter Europäer lud er uns ein, ihn in der Suite zu besuchen. Diesem Ruf konnten wir nicht widerstehen und besuchten ihn und seine Familie in der VIP-Zone. Herrliches Essen, Getränke, was das Herz begehrt und eine tolle Aussicht. So könnte ich meinen Eishockey-Lebensabend auch vorstellen. An dieser Stelle ein herzliches Danke.

Der mit dem Hut ist Karl. Daneben sein Stiefsohn und ganz rechts seine Frau.



Buffalo: Geisterstadt oder nicht?

02.01.11 | Berger Urs

 

Ist Buffalo eine Geisterstadt oder nicht? Daran scheiden sich die Geister. Die einen meinen ja, die anderen nein. Auch in der Nationalmannschaft der USA war dies ein Thema. Als sich Etem Emerson zu der Aussauge auf Twitter hinreissen liess, dass Buffalo ein Ghost Town sei, erntete er böse Kritik und musste sich öffentlich dafür entschuldigen. Eteme Emerson kommt aus Long Beach. Für ihn mag daher Buffalo durchaus ein Ghost Town sein. Anders sieht dies der Schreibende. Buffalo hat einen gewissen Charme, den es nicht abzusprechen gilt. Man merkt einfach der Stadt an, dass sie beginnt aus einer tiefen Depression zu erwachen. Nach dem vor ca. 20 Jahren die Stahlindustrie langsam mit dem Abzug der Arbeitsplätze begann, verlor Buffalo immer wie mehr an Ausstrahlung für dieses Industrie. Doch die Politiker blieben nicht untätig und erreichten mit einigen guten Investitionen, dass eine andere Industrie in die Stadt kommt. Nun ist die Krebsforschung und die IT, welche sich neu aufbaut. Und aus einer Geisterstadt wieder eine florierende Stadt macht.

PS: Buffalo ist von einst 550`000 auf 300`000 Einwohner gefallen. Unterdessen sind wieder etwa 350`000 Einwohner in der Stadt.



Misty Niagarafalls

02.01.11 | Christian Häusler

Wer sich in der Nähe von Buffalo aufhält, der sollte  die Niagarafälle besichtigen. Eigentlich muss man diese Wasserfälle sehen. Darum beschlossen Martin und ich dies am Neujahrstag zu tun. Jeder Besucher kann sich entscheiden, ob er die Fälle von der amerikanischen oder kanadischen Seite betrachten will. Martin und ich konnten uns nicht entscheiden und darum beschlossen wir die Grenze zu passieren.

Mit 10°C hatten wir Glück mit dem dazu gehörigen Regen weniger. Auf der amerikanischen Seite angekommen, parkierten wir unser Auto für 5$. Sahen eine sensationelle Skyline (kanadische Seite von Niagara) und von der Seite die herabtosenden Wassermassen.
Darauf hin passierten wir über die Rainbow-Bridge die Grenze und sahen uns in einer heftigen Nebelwand. Parkplatzkosten 18$, Aussicht mässig beim obersten Fall. Die beiden anderen konnten wir nur hören.



Event Station

31.12.10 | Christian Häusler

Wer auf ein Auto verzichten möchte, der läuft, nimmt das Taxi oder die Metro Rail. In der Stadt ist die Metro Rail mit einem Schweizer Tram zu vergleichen und im Stadtzentrum auch für jedermann gratis. Ausserhalb des Zentrums verlagert sich die Bahn unter den Boden und wird auch kostenpflichtig.

Um zum Stadion zu gelangen steigt man ein und fährt bis zur Endstation, Erie Canal Harbor. Bei Eishockey oder Baseball Anlässen fährt das "Tram" rund 50 Meter weiter zur Event-Station.

Ohne Worte :D


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Für hockeyfans.ch wohnen Urs Berger und Chris Häusler der U20-Weltmeisterschaft 2011 bei. In diesem Blog berichten sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen.

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