| Wer wird Weltmeister und wer steigt ab |
Wenn es keine Überraschungen geben wird, dann wird das Finale Kanada gegen die USA heissen. Die Frage ist jedoch, wie gut sind die Konkurrenten hinter den beiden Ländern. Und wer kann wem ein Beinstellen. Wir wagen eine Prognose.
Kanada
Wie 2005 in Grand Forks wollen die Kanadier in den USA den Titel wieder zurückerobern. Das Potenzial dazu ist da. Und die Fans sind nicht weit weg von Toronto. Das Turnier könnte zu einem Heimturnier werden. Für das Finale gesetzt.
USA
Der Titelverteidiger wird es nicht einfach haben. Zu Hause muss man gewinnen. Der Heimvorteil kann zu einem Nachteil werden. Kein leichtes Unterfangen. Doch das erreichen der Halbfinale ist keine Frage.
Schweden
Kann Schweden wieder in das Finale vorstossen? Das Team hat das Potenzial. Und auch den Willen, das letztjährige Resultat der silbernen Auszeichnung zu wiederholen. Und auch zu toppen? Halbfinale ist ein Muss.
Russland
Die wohl schwierigste Mannschaft zum Einschätzen. Zwischen Finale und Ausscheiden in den Viertelfinale ist alles möglich. Was wir aber ausschliessen ist einen Gang in die Relegationsrunde. Entscheiden wird aber sein, ob sich das russische Team als Einheit finden wird, oder die Spieler lieber als Individualisten auftreten.
Finnland
Die Finnen sollten den Einzug in das Viertelfinale erreichen. Alles andere wäre eine Ernüchterung für die Junioren der Löwen. Denn deren Juniorenprogramm zeigt nun die ersten Früchte.
Tschechien
Steigen die Tschechen ab? Es ist nicht auszuschliessen, dass die stolze Nation an den diesjährigen Juniorenweltmeisterschaften ein Waterloo erleben wird. Denn in den letzten Jahren wurde das Programm der Junioren immer wie mehr vernachlässigt. Vielleicht war aber der Misserfolg an den diesjährigen U18-Weltmeisterschaften sollte ein Schuss vor den Bug gewesen sein. Wir bleiben aber skeptisch. Rang acht und der knappe Gruppenerhalt ist wahrscheinlich.
Slowakei
Auch die Slowakei kämpft mit strukturellen Problemen wie die Tschechen. Auch hier ist alles möglich. Rang sieben oder acht wird es werden.
Deutschland
Alles Kühnhackl oder was? Der Hype um den Sohn des ehemaligen Internationalen Erich Kühnhackl ist noch nicht abgeflacht. Wenigstens nicht in Deutschland. Dabei vergessen die Medien in Deutschland aber, dass das Team einen Sondereffort leisten muss, um nicht relegiert zu werden. Realistisch ist ein Verbleib in der Top-Gruppe nur, wenn einer der anderen Nationen strauchelt oder sich Schweizer einen schlechten Start leisten. Dann ist alles möglich.
Norwegen
Der klare Aussenseiter der Turniers. Alles andere als ein sofortiger Wiederabstieg wäre eine Überraschung. Dennoch kann Norwegen den Verbleib erreichen. Wenn die Tschechen und Slowaken unter den Erwartungen auftreten werden. Und dies kann gut möglich sein.