Roman Josi an der WM 2009 gegen Lettlands Karlis Skrastins und Goalie Edgars Masalskis. Foto: Thomas Oswald (Auf Bild klicken für MMS)



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Josi: „Ich bereue nichts“

Von Urs Berger

Roman Josi ist einer der Leader an der U20-Weltmeisterschaft. Er will mit der Mannschaft nicht nur gegen den Absteig spielen. Er will mehr. Mit Top Hockey hat er sich aber nicht nur über die Weltmeisterschaften unterhalten.

Roman Josi, Sie stehen mit der U20 vor einer Bewährungsprobe. Wie sehen Sie die kommenden U20-Weltmeisterschaften?

Ich habe ein gutes Gefühl. Wir verfügen ein gutes Team und können für die eine oder andere Überraschung gut sein. Wir wollen zudem alle in das Viertelfinale vorstossen. Dies traue ich uns durchaus zu.

Wie kommen Sie dazu, das Viertelfinale als Ziel zu nennen?

Wir verfügen über ein gutes Team, das sehr erfahren ist. Mit Luca Sbisa, Patrick Geering und Lukas Stoop haben wir zudem sehr erfahrene Spieler im Kader. Für uns darf es nicht sein, dass wir mit dem Nicht-Abstieg zufrieden sind. Wir möchten mehr erreichen.

Dennoch, wenn man auf die Gegner schaut, ist das ein kaum erreichbares Ziel.

Das denke ich nicht. Es wird vermutlich alles auf die beiden letzten Spiele an der Weltmeisterschaft ankommen. Gegen Lettland müssen wir gewinnen. Die Slowakei ist in greifbarer Nähe und können wir an einem guten Tag schlagen.

Das ist aber ein grosses Ziel und eine grosse Aufgabe.

Ja, natürlich. Doch was haben wir als Aufsteiger zu verlieren? Nichts. Entscheidend ist, dass wir unbekümmert aufspielen und den einen oder anderen Punkt gewinnen, den man vielleicht von uns nicht erwartet.

Sie sprechen in dem Fall die beiden ersten Spiele gegen die USA und Kanada an.

Ja. Wer sagt denn, dass wir gegen diese beiden Nationen nicht eine Überraschung landen können? Natürlich spielen die Kanadier zu Hause, natürlich sind die Amerikaner sicher stark. Doch auch wir haben eine gute Mannschaft und können, wie ich schon gesagt habe, die eine oder andere Überraschung erreichen. Wir müssen einfach von Anfang an alles geben.

Das heisst also kein Spiel als Aufwärmtraining?

Nein, das sicher nicht. Wir wollen von Beginn an den tritt im Turnier finden. Wir wollen uns nicht verstecken und unser Spiel spielen.

Was ist denn der Unterschied in dieser Mannschaft gegenüber der Absteiger Mannschaft von 2008?

Das ist schwierig zu sagen. Wir hatten auch damals eine gute Mannschaft und spielten eigentlich bis auf das Spiel gegen Kasachstan gut.

Dennoch seid ihr abgestiegen.

Ja, das ist so. Aber das war sicher, weil wir gegen die Kasachen eines der schlechtesten Spiele zeigten. Da waren wir einfach nicht bereit.

Und das soll nun anders sein?

Ja.

Wieso?

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