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Joggi: „Ich bin beweglicher“ |
Auf die neue Saison wechselte der Seeländer Mathias Joggi von den SCL Tigers zum HC Davos. Joggi möchte seinen nächsten Schritt als Spieler machen. Mit uns sprach er über den HC Davos, seine bisherigen Leistungen und die Schlappe gegen die Chicago Blackhawks.
Mathias Joggi, wie fühlst du dich in Davos? Hast du dich gut eingelebt?
Ich fühle mich recht gut und konnte mich gut einleben. Die Wohnung, in der ich mit meiner Freundin wohne, konnten wir von Sven Helfenstein übernehmen. Somit mussten wir nicht lange suchen.
Vom beschaulichen Langnau mitten in die Bündner Berge. Lässt sich das Leben in Davos mit dem in Langnau vergleichen?
Ja, in der Tat. Davos ist ähnlich wie Langnau. Es ist kleiner als Zürich oder Bern. In Langnau war man in einer halben Stunde in einer Stadt. Das ist hier zwar nicht so. Aber es macht mir nichts aus, ich fühle mich wohl hier in Davos, da es auch nicht hektisch ist.
Was waren deine Beweggründe für den Wechsel zum HC Davos?
Zu einem Topteam zu gehen, an der Spitze mitzuspielen und auch in den Play-offs, waren sicherlich die Beweggründe. Vor allem aber, dass Arno mich spielerisch weiterbringen kann. Wenn zu so einem Zeitpunkt ein Angebot von Davos kommt, muss man sich das überlegen und ich konnte mich sehr schnell entscheiden.
Du hattest aber auch Angebote von anderen Clubs?
Ja, das stimmt. Für mich war aber ausschlaggebend, dass der Trainer voll auf mich zählt, und Arno wollte mich unbedingt haben. Das war für mich das Wichtigste.
Davos stellt in den letzten Jahren die erfolgreichste Mannschaft im Schweizer Eishockey und hat einen eingeschworenen Kern. Wie war die Integration in diese Mannschaft?
Die Integration in die Mannschaft war relativ einfach, man kennt sich grösstenteils schon. Im Normalfall hat man ja keine Probleme mit anderen Spielern, deshalb ist eigentlich jeder neue Spieler herzlich willkommen.
Trotzdem braucht es aber Zeit, bis man seine Rolle im Team wirklich kennt?
Natürlich kann man nicht am ersten Tag in die Garderobe kommen und meinen, man sei jetzt der Chef. Ich glaube, das weiss jeder. Es braucht einfach ein bisschen Zeit, bis man sich im neuen Team eingelebt hat.
In einem Interview vor der Saison sagte Arno del Curto, er erwarte von dir, dass du abnimmst und unter 100 Kilogramm kommst. Wie schwer bist du zurzeit?
Jetzt wiege ich 97 Kilo. Wir haben das gemeinsam angeschaut und uns auf mein aktuelles Gewicht geeinigt. Das ist gut so. Durch diese 4 Kilogramm weniger fühle ich beweglicher, was sich auf und neben dem Eis bemerkbar macht.
Wie empfindest du die Zusammenarbeit mit Arno del Curto? So einen Trainer hattest du wahrscheinlich noch nie?
So einen Trainer wie Arno hatte ich wirklich noch nie. Aber seine Art, mit den Spielern umzugehen, finde ich sehr gut. Er verlangt sehr viel, gibt uns aber auch sehr viel zurück. Was ich vor allem schätze, ist, dass er nebenbei mit jedem einzeln arbeitet. Es ist teilweise wie eine Art Einzeltraining.
Das Davoser Sommertraining gehört zweifellos zu den härtesten in der Liga. Wie hast du diese harte Vorbereitung erlebt?
Ich weiss nicht, wie das Sommertraining bei anderen Topteams wie Zürich, Bern oder Kloten ist. Das Training ist aber wesentlich härter als in Langnau. Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass dieses Sommertraining das härteste der Liga ist. Das zu beurteilen, liegt aber nicht an mir.
In Davos erwartet man früher oder später, dass du die Rolle eines Michel Riesen einnehmen könntest. Wie gehst du mit dem Druck um?
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