Kommentar: Tschäppät verbockt Happening

Von Urs Berger

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Wie gerne hätte man in Bern die Weltmeisterschaft 2009 gehabt. Doch Alexander Tschäppät, der Sohn des Erbauers der BernArena, war nicht im Stande, die Voraussetzungen zu schaffen. Oder wollte der Berner Stadtpräsident nicht? Fakt ist, dass die Stadt Bern liebend gerne von den Matchbesuchern Parkgebühren erhebt. Von diesen Einnahmen profitiert man. Doch einen Grossanlass in der BernArena? Nein Danke!

Vor allem die Person Tschäppät hat sich überschätzt. Er wollte mit grossmundigen Versprechungen Investoren finden, welche die BernArena für 100 Millionen Franken umbauen. Dies scheiterte. Und nun? Der SC Bern soll in die Bresche springen, um die Weltmeiseterschaften dennoch nach Bern zu holen. Man sei nicht abgeneigt, dies zu versuchen. Doch in nur drei Wochen dies gerade biegen, was Tschäppät in mehr als einem Jahr nicht zustande gebracht hat? Dies wäre ein Mammutakt. Gefordert ist nun, dass Tschäppät mehr als nur zu seinen Fehlern steht, dass er öffentlich bedauert und zugibt und dass die Weltmeisterschaft für ihn in Bern gar nie ein Thema war. Denn so kann er das Gesicht wahren. Aber ansonsten? Der geneigte Fan wird sich weiter als eine Milchkuh der Berner Stadtberhörden sehen. Kassieren ja, aber zu gegebener Zeit den Fans etwas zurück geben? Nein, das liegt offenbar nicht drin.