Die Adler sind böse gewordenIn Genf steht eine wichtige Saison vor der Türe. Die Sponsoren müssen zufrieden gestellt werden, das Budget für die nächste Saison sollte nach Möglichkeit erhöht werden und die wichtigen Spieler müssen in Genf gehalten werden. Ob dies alles gelingt, hängt in erster Linie vom Erfolg der ersten Mannschaft ab. Haben die Genfer Erfolg, könnten sie mit dem Erfolg auch die Sponsoren erreichen. Dadurch ist eine Steigerung des Budgets möglich und die Genfer können in den Umbau des Teams investieren. Doch Vorderhand ist das Ziel die Playoffs zu erreichen und danach so weit wie möglich zu kommen.
Im Torraum vertrauen die Genfer auf alt Bewährtes. Mit Reto Pavoni verfügen sie über einen sicheren Rückhalt und einen ruhenden Pol. Mit seiner Erfahrung und seinem Können wird er für die Adler noch das eine oder andere enge Spiel entscheiden können. Doch was geschieht, wenn er sich verletzt? Dann müssen sich die Genfer auf die Suche nach einem valablen Ersatz machen und so rasch wie möglich einen NLA tauglichen Torhüter finden. Sie verfügen schon über eine Nummer zwei, Dougal Poget, doch verfügt er über noch keine Nationalliga-Erfahrung und spielte bis jetzt hauptsächlich bei den Elitejunioren von Fribourg und Genf. Ober er dem Druck in der Nationalliga A standhalten würde, kann man noch nicht beurteilen.
Das pure Gegenteil von Snell ist Valeri Schirjaev. Der ukrainische schweizerische Doppelbürger kann mit seinen 42 Jahren manchem gestandenen Profi in der Schweiz noch etwas vormachen. Mit seinem Stellungsspiel, seinem Schuss und seinem Spielverständnis hat er für jeden Trainer einen Mehrwert. Er läuft nicht die langen Wege eines jungen, ungestümen Verteidigers, er sieht mit seinem Auge, in welche Richtung das Spiel geht, stellt sich dem Angreifer in den Weg und verkürzt dessen Abschlussmöglichkeiten. Auch im Powerplay kann er mit seinen präzisen und harten Schüssen ab der blauen Linie den gegnerischen Torhüter überraschen und kommt so zu seinen Toren. Er kann durchaus noch bis ins hohe (Eishockey-)Alter von 45 eine tragende Rolle spielen.
In der Offensive wurden mit Yves Sarault, Jan Hlavac, Yorick Treille und Yanick Lehoux Spieler geholt, die sowohl böse und hart sein können, wie auch über ein gutes Spielverständnis verfügen. Zu den "bösen" Buben kann man Yves Sarault und Jan Cadieux zählen, welche auch mal zulangen und den einen oder anderen harten Check realisieren. Zu den Spielmachern und Vollstrecker zählen Igor Fedulov, Thomas Deruns und Andreas Johansson. Diese Gruppe verfügt über die fast perfekte Mischung aus gesunder Härte und einem gesunden Instinkt für kernige Checks. Denn das Spiel von Chris McSorley baut auf Klugen, technisch versierten Angreiffern auf, welche mit Bandenhoblern und hart arbeitenden Mitspielern ergänzt werden. Wird ein Spiel einmal eng, so kann er innert Sekunden eine reine "Goon"-Linie auf das Eis befördern und den Gegner unsanft bearbeiten. Mit dieser Mischung aus Aggressivität und spielerischen Mitteln sollten die Genfer wieder in die Playoffs kommen. Ausser der Torhüter Pavoni verletzt sich, denn dann haben die Genfer ein grosses Problem. Die AusländerDie TestspieleSiege (7): HC Martigny 7:2, Lausanne HC 6:3, HC Moeller Pardubice (CZE) 6:5, HC Moeller Pardubice (CZE) 4:3, Nürnberg Ice Tigers (D) 3:2, Adler Mannheim (D) 3:1, EHC Basel 4:1 Unentschieden (0): - Niederlagen (5): HC Fribourg-Gottéron 1:5, HC Lugano 2:6, Kölner Haie 2:8, HC Sierre-Anniviers 3:4, SC Bern 2:4 LinksTransfersKader Spielplan |
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